Ziel der Silageherstellung ist es, Futternährstoffe mittels Milchsäurebakterien zu konservieren und zu lagern, um eine schnelle Gärung unter Luftausschluss zu gewährleisten und so Verluste von der Ernte bis zur Fütterung zu minimieren. Unabhängig vom verwendeten Silier- und Lagersystem bestehen die Hauptfunktionen darin, Luft während des Silierprozesses auszuschließen und ein Eindringen von Luft in das Silagegut während der Lagerung zu verhindern. Erntegeschwindigkeit, Feuchtigkeitsgehalt, Schnittlänge, Silageverteilung und Verdichtung können den Gärprozess und die Lagerverluste wesentlich beeinflussen. Eine effiziente Gärung gewährleistet im Allgemeinen ein schmackhafteres und besser zu verdauendes Futter. Dies fördert bei den Nutztieren die maximale Trockenmasseaufnahme, was gewöhnlich zu einer besseren Milchleistung und/oder Lebendgewichtzunahme führt.

Erntegeschwindigkeit, Feuchtigkeitsgehalt, Schnittlänge, Silageverteilung und Verdichtung können den Gärprozess und die Lagerverluste wesentlich beeinflussen. Eine effiziente Gärung gewährleistet im Allgemeinen ein schmackhafteres und besser zu verdauendes Futter. Dies fördert bei den Nutztieren die maximale Trockenmasseaufnahme, was gewöhnlich zu einer besseren Milchleistung und/oder Lebendgewichtzunahme führt.

Ballen oder Miete – Systeme zur Silageproduktion

Zur Produktion von Silage werden hauptsächlich zwei Methoden genutzt: Ballen (runde oder eckige, in Folie gewickelte Ballen) und Miete (Silagegrube): Im Vergleich zur Miete besitzen Ballen mehrere Vorteile, um Futtermittel für den Winter zu konservieren. Dazu gehören: Flexibilität, maximale Nutzung der Grasernte, geringere Trockenverluste sowie erstklassige Alternative zur Silo-Lagerung und hochwertige Futtermittelproduktion.

Grossballen - die Vor- und Nachteile

Vorteile Nachteile

Geringere Abhängigkeit von Wetterbedingungen.

Die Qualität von Großballensilage kann so gut sein wie die von Fahrsilosilage - bei guter Kontrolle ist sie gewöhnlich besser.

Gewöhnlich weniger Verluste durch das Eindringen von Sauerstoff im Vergleich zu Fahrsilos.

Einfache Handhabung und Fütterung (bei Bedarf können unterschiedliche Silagequalitäten verfüttert werden).

Maßgeschneiderte Ernährungslösungen: Ballensilage lässt sich leicht mit anderem Futter mischen, um verschiedenen Nutztierarten im Betrieb eine optimale Ernährung zu garantieren.

Sehr gut für die Konservierung von überschüssigem Gras und im Herbst geerntetem Gras einzusetzen.

Weniger Trockenmasseverluste bei Herstellung und Lagerung (<5-10%) als im Fall von Fahrsilosilage.

Flexibles Lagerungssystem: Ballen können auf dem Feld gelagert oder leicht zu jedem Ort im Betrieb transportiert werden.

Begrenzte Kapitalinvestition, geringe Transport- und Lagerkosten.

Geringe Gefahr einer Verschmutzung des Erdreichs, kein Sickerwasser, wenn die Ballen richtig gewickelt sind, insbesondere Ballen mit hohem Trockenmasseanteil.

Nicht verbrauchte Ballen können verkauft werden und eine weitere Einkommensquelle für den landwirtschaftlichen Betrieb darstellen.

Hohe Kosten pro Einheit.

Nicht geeignet für sehr nasse Silage.

Arbeitsaufwand/Zeit bei der Verfütterung.

Bei nicht korrektem Umgang schadensanfällig.

Kosten der Entsorgung von Kunststoffabfällen und der Einhaltung von Entsorgungsvorschriften.


Vergleich zwischen Ballen und Miete

Ballensilage – Die Bedeutung hochwertiger Folien

Wesentliche Komponente zur Herstellung hochwertiger Ballensilage ist der Einsatz einer hochwertigen Folie. Die beste Silagefolie stammt von Folienherstellern, die mit Rohmateriallieferanten zusammenarbeiten, die sich mit den Silagemarkt auskennen. Die führenden Folien, die mit DOWLEX™ hergestellt wurden, sind extrem stichfest und minimieren das Risiko des Silageverlustes durch beschädigte Folien. Die geringe Sauerstoff- und Wasserdurchlässigkeit ermöglichen gleichzeitig hoch nährstoffreiche Futtermittel.

Flexibles Management system

  • Variable Erntezeiten
  • Ökonomisch sinnvolle Ernte kleinerer Felder
  • Ausschliessliche Futtermittelfütterung

Schnelle Versiegelung

  • Höhere Fermentierungsrate
  • Geringere Ballenverluste

Kleinere versiegelte Silageeinheiten

  • Weniger aerobe Verluste