Jährliche Untersuchung von Dow über Trends bei Großballensilage deutet auf mehr Heulage für Pferde hin

Die jährliche Untersuchung von Dow über Trends bei Großballensilage zeigte, dass Rinder und Mutterkühe im Jahr 2005 zwar noch die zwei Hauptanwendungsgebiete von Ballensilage sind, dass aber sieben von zehn Befragten auch Ballen für Pferde verwenden, verglichen mit vier von zehn in den Jahren 2003 und 2004.

Erstmals wurden detaillierte Fragen über Heulage gestellt. Die Ballengröße ist für den Pferdemarkt ebenfalls eine wichtige Frage. Während mehr als ein Drittel der Befragten die traditionellen 1,22 x 1,37 m Ballen herstellen, produziert ein Drittel kleinere (1,22 x 1,22 m oder sogar 1,07 m) Ballen. Quaderballen wurden von 17 Prozent der Befragten hergestellt.

Etwas mehr als die Hälfte der Befragten stellte Heulage für ihren eigenen Gebrauch und für Kunden her, während 43 Prozent ausschließlich für Kunden produzieren. Reitschulen waren die am häufigsten erwähnte Kundengruppe, und jeder fünfte Befragte verkauft Ballen an Rennställe. Der prozentuale Umsatz für jeden Sektor weist darauf hin, dass gewöhnlich kleine Mengen bestellt werden.

Ballensilage dominant
Fast alle im Jahr 2005 Befragten stellten Ballensilage her - sechs von zehn produzierten nur Ballensilage, 77 Prozent von allem silierten Gras hatten die Form von Ballen, und 23 Prozent verwendeten Flachsilos. Dieses Muster ist in den letzten drei Saisons ziemlich konstant geblieben.

Grassilage ist nach wie vor die dominierende Kultur, dicht gefolgt von Heulage. Zuwächse waren bei Ganzkulturgetreide zu verzeichnen: jeder vierte Befragte silierte diese Kultur im Jahr 2005 in Ballen, verglichen mit jedem achten in 2004.
Die Befragten stellten dennoch 2005 insgesamt weniger Ballen her - 347.250 Ballen Grassilage verglichen mit 410.520 in 2004. Heulage machte 135.220 Ballen aus, gegenüber 108.155 Ballen im Jahr 2004.

Geringe Unterschiede zeigten sich zwischen der nach Kultur 2005 hergestellten Anzahl Ballen verglichen mit dem Vorjahr. Von den neun von zehn Befragten, die Grassilage herstellten, produzierten 65 Prozent über 2.000 Ballen dieser Kultur. Ein Drittel der sieben von zehn Befragten, die Heulage herstellten, stellten bis zu 1.000 Ballen her.

Zunehmende Verwendung grüner Folie
Bezüglich der Folienfarbe hat sich die Verwendung schwarzer Folie insgesamt gegenüber dem Vorjahr wenig verändert. Neun von zehn Befragten sagten, sie verwendeten 2005 schwarze Folie. Dagegen ist die Zahl derjenigen leicht zurückgegangen, die angaben, in der letzten Saison und in der Saison davor ausschließlich schwarze Folie verwendet zu haben.

Während weiße Folie nur von jedem achten Befragten verwendet wird, nahm der Gebrauch grüner Folie zu. 67 Prozent sagen, sie verwendeten grüne Folie im Jahr 2005, verglichen mit 54 Prozent in 2004. Grüne Folie ist besonders für Heulage beliebt, vorwiegend um die Ballen von anderen Kulturen zu unterscheiden. Dies könnte ein Grund für die zunehmende Verwendung sein.

42 Prozent der Befragten zufolge war es 2005 Sache des Kunden, die Folienfarbe zu wählen. Ein Drittel sagte, sie verwendeten immer die gleiche Farbe, und ein weiteres Drittel gab an, sie wählten die Farbe je nach den Ratschlägen oder Informationen, die sie erhielten.

Die Zahl der verwendeten Folienlagen war gleichmäßig zwischen den Befragten verteilt, die vier, sechs oder acht Lagen bzw. eine Kombination von Lagen verwenden.

Zunahme von sechs oder acht Folienlagen
Im Vergleich zum Vorjahr ging die Zahl der Befragten, die ausschließlich vier Lagen verwenden, leicht zurück. Dagegen nahm die Zahl von sechs und acht Lagen zu. 2005 verwendeten 68 Prozent der Befragten für mindestens einen Teil der Kultur vier Lagen, 72 Prozent sechs Lagen und 25 Prozent acht Lagen.

Über die Hälfte der Befragten verwendet sechs Folienlagen bei Heulageballen, 13 Prozent vier Lagen und 17 Prozent acht Lagen.

Die Vorgaben des Kunden war bei fast der Hälfte der Befragten wiederum der Hauptfaktor für die Anzahl der Folienlagen. "Verwende immer die gleiche Farbe" war der zweitwichtigste Grund.

Verwendet werden die verschiedensten Folienmarken. Silotite wird von 25 Prozent der Befragten genannt. Empfehlungen von Lieferanten und kommerzielle Aspekte scheinen die wichtigsten Argumente für die Wahl einer bestimmten Folie zu sein. Die Verwendung von 750mm Folie nimmt weiter zu - 93 Prozent der Befragten setzen diese Folie mittlerweile ein, knapp die Hälfte davon seit Mitte der 90er Jahre.

Silageverluste in Ballen wurden von 72 Prozent der Befragten auf Schädlinge zurückgeführt, fehlerhafte Handhabung und Lagerung werden ebenfalls oft als Grund genannt.

Ballenpressen waren bei den meisten Befragten (70 Prozent) die wichtigste Anschaffung in den letzten drei Jahren, gefolgt von Wickelmaschinen. Mähmaschinen. Rechen und Konditionierer nahmen ebenfalls eine bedeutende Position ein.

Häufigere Entsorgung der Folien außerhalb des Betriebs
Die Entsorgung von Silagefolien ist mit den neuen Vorschriften über landwirtschaftliche Abfälle ein wichtiges Thema geworden. 42 Prozent der Befragten entsorgen die Folien außerhalb des Betriebs in einer dafür vorgesehenen Einrichtung, und nur 14 Prozent investieren in betriebseigene Einrichtungen zum Recycling der Folien. Die meisten vertreten die Ansicht, dass die neuen Vorschriften zur Folge haben werden, dass mehr Zeit und Geld in die Abfallentsorgung investiert werden muss.

Was sind die wichtigsten Nutztierbetriebe, für die Sie Ballensilage herstellen?

Betriebe, die in der letzten Saison verschiedenfarbige Folien verwendeten

Was war der Hauptgrund dafür, dass Sie sich für eine bestimmte Anzahl Folienlagen entschieden haben?

Mit wie vielen Folienlagen haben Sie in dieser Saison die Ballen gewickelt?

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