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DeutschlandFlach- oder Fahrsilo sowie Ballensilage sind die häufigsten Silageverfahren in Deutschland. Die wichtigsten Futterpflanzen, die für die Silageproduktion verwendet werden, sind Gras und Mais, wobei letzterer eher im Flachsilo siliert wird, als im Ballen. Der Anteil der Ballensilage an der gesamten Silageproduktion wird auf 20-30% geschätzt. Schnitthäufigkeit – regionale UnterschiedeIn Deutschland schwankt die Schnitthäufigkeit - je nach Länge der Wachstumsperioden und Verteilung der Niederschläge - in der Regel zwischen drei und fünf Schnitten. Im Norden werden oft nur zwei Schnitte geerntet, während im vom Wetter begünstigten Süden bis zu fünf Schnitte möglich sein können. In der Praxis ist es häufig so, dass der erste Schnitt im Flachsilo siliert wird und die weiteren Schnitte zu Ballensilage verarbeitet werden. Lagenzahl – verschiedene AnsichtenSechs gewickelte Folienlagen werden generell als ambesten geeigneter Standard angesehen, um eine hohe Silagequalität und Sicherheit in Dichte und Handling erreichen zu können. Dennoch zeigt die Praxis, dass häufig nur vier Lagen verwendet werden, begründet durch kurzfristige Kosten- und Abfall-Überlegungen. Ebenso gibt es Abweichungen nach oben: insbesondere, wenn die Silage als Futter für Schimmelempfindliche Tiere, wie Pferde, Schafe oder trächtige Tiere Verwendung findet, werden zunehmend bis zu acht Lagen gewickelt. Folienfarbe – hell überwiegtIn der Praxis sind überwiegend weiße, grüne und schwarze Stretchfolien anzutreffen. Am weitesten verbreitet sind weiße Folien, schwarze haben hingegen nur eine geringe Bedeutung. Grüne Folien sind in verschiedenen Farbtönen verfügbar; sie werden zunehmend nachgefragt, weil sie sich besser in das Landschaftsbild einfügen. Gemäß der Agravis-Raiffeisen AG, einer der größten Primärgenossenschaften in Deutschland, hat weiße Folie 50 % Marktanteil, grüne 40 % und schwarze 10 %. Neben den optischen Gründen sind auch die Auswirkungen auf den Silierprozess und der Preis kaufentscheidend. Mehr Rundballen, aber Trend zu QuaderballenSchätzungen zu den Anteilen beider Ballentypen variieren von 60 - 80% für Rundballen und 20 - 40 % für Quaderballen. Hier bestehen allerdings regionale Unterschiede. In den Mittelgebirgslagen von Eifel oder Schwarzwald werden beispielsweise fast ausschließlich Rundballen gepresst.Mittlerweile ist ein zunehmender Trend zu Quaderballen erkennbar. Sie sind wegen der hohen Effizienz heute bereits in Regionen verbreitet, in denen viele Lohnunternehmer arbeiten und in denen auch Stroh zu Ballen verarbeitet wird. |
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