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* Die Umfrage zeigt auch, dass Landwirte mehr Unterstützung beim Abfallrecycling benötigen*Die neuesten Ergebnisse der jährlichen Umfrage von Dow zur Großballenherstellung haben gezeigt, dass nur jeder zehnte Landwirt heute - ein Jahr nach der Einführung des Abfallentsorgungsgesetzes in Großbritannien - seinen Abfall im Betrieb recycelt. Das Gesetz verlangt, dass landwirtschaftliche Abfälle so entsorgt oder recycelt werden müssen, dass sowohl die Umwelt als auch die Gesundheit der Menschen geschützt werden. Die meisten Landwirte (64%) gaben an, sie hätten ihre Abfälle in der Saison 2006 zu amtlich zugelassenen Entsorgungsanlagen gebracht. Dies zeigt einen starken Trend zum "Outsourcing" der Abfallentsorgung an externe Unternehmen. Von den wenigen Landwirten, die ihren Abfall im eigenen Betrieb recyceln konnten, vertraten die meisten die Ansicht, der Zeit- und Kostenaufwand sei durch die neue Gesetzgebung gestiegen. Abbildung 1 – Welche Methoden wenden Sie für die Entsorgung landwirtschaftlicher Abfälle an?
Mark Saurin, Silage Market Development Manager von Dow Europe GmbH, erklärt: 'Die Abfallentsorgung ist und bleibt ein wichtiges Thema, das landwirtschaftliche Betriebe vor zahlreiche Herausforderungen stellt. Es gibt noch viel zu tun, doch es bleibt zu hoffen, dass Landwirte und Lohnunternehmer diese Übergangszeit zusammen mit Herstellern und Behörden möglichst problemlos gestalten können." Ballensilage bleibt die erste Wahl von LandwirtenAuch in der Saison 2006 war Ballensilage der klare Favorit unter den Landwirten. Entsprechend dem Trend in den letzten vier Jahren stellten fast alle Befragten (98%) aus mindestens einem Teil des Grases, das sie 2006 silierten, Ballen her. Zwei Drittel verarbeiteten einen wesentlichen Teil des silierten Grases zu Ballen (81-100%). Die Zahl der Anwender von Fahrsilos blieb erwartungsgemäß niedrig und entspricht in etwa dem früheren Trend. Nur 35% der Befragten verwenden heute eine Art von Fahrsilo, und die Zahl derer, die nur Fahrsilos nutzen, war zu vernachlässigen. Abbildung 2 – Welcher Prozentsatz der Grasfläche, die Sie zum Silieren nutzen, wurde ungefähr zu Ballen verarbeitet bzw. mit Hilfe eines Fahrsilos siliert?
Mark Saurin von Dow erklärt: "Die Beliebtheit von Ballen spiegelt deren Vorzüge wider: hochwertiges Futter, das gewöhnlich besser ist als Fahrsilosilage, die Flexibilität bei Handhabung und Verfütterung und die wirtschaftlichen Vorteile, wie begrenzte Kapitalinvestition und weniger Verluste während der Produktion und Lagerung." In diesem Jahr wurden Schädlinge und mangelhafte Handhabung als Hauptgründe für verdorbene Ballen genannt. Knapp ein Drittel der Befragten führte Verluste auf unsachgemäße Lagerung zurück. Nur 20% machten die Folie oder Fehler beim Wickeln für die entstandenen Verluste verantwortlich. Mark Saurin rät: "Menschliches Versagen wird oft als Hauptfaktor für Verluste bei Ballensilage genannt. Es können aber viele präventive Maßnahmen ergriffen werden, um solche Verluste zu begrenzen. Vor allem sollte man die Ballen direkt nach dem Wickeln auf Schäden prüfen und sicher stellen, dass die Ballen sorgfältig mit spezieller Ausrüstung und dafür geeigneten Fahrzeugen bewegt werden. Auch die korrekte Lagerung der Ballen kann zur Verhinderung unnötiger Verluste beitragen - die Ballen sollten auf einer ebenen, glatten und harten Oberfläche an einem kühlen und trockenen Ort aufbewahrt werden. Außerdem sollten sie vor Vögeln und Nagern geschützt werden, indem man sie zum Beispiel mit einem engmaschigen Netz bedeckt." Mehr Silage für RinderGrassilage und Heulage waren die dominierenden Produkte, für die die Befragten Ballen herstellten - sie wurden von 85% bzw. 69% genannt. Im Gegensatz dazu wurde das am dritthäufigsten genannte Produkt - Ganzkulturgetreide - nur von 14% angegeben. Interessanterweise verzeichnete die Umfrage von Dow eine klare Verschiebung der Art von Nutztieren, für die die Befragten Ballensilage herstellten. Fast 80% der Befragten sagten, sie stellten Ballensilage für Rinder her, also fast doppelt so viel wie in der Saison 2005. Die am nächst häufigsten genannten Nutztierarten waren Mutterkühe und Pferde - von 59% bzw. 50% angegeben. "Bei den Nutztierarten, auf die sich Landwirte zu konzentrieren scheinen, können wir eine Trendwende beobachten. Angesichts der Schwierigkeiten, denen Milchbauern heute begegnen, erstaunt es nicht, dass sich mehr Landwirte der Rinderzucht widmen." Abbildung 3 – Was sind die wichtigsten Nutztierarten, für die Sie Ballensilage herstellen?
Unabhängige Heulageproduktion ist beliebtDie Heulageproduktion nahm im Vergleich zum Vorjahr weiter zu. Die Hälfte aller Befragten (50%) stellen Heulage sowohl für den eigenen Gebrauch als auch für Kunden her - vorwiegend in der Pferdeindustrie. Insbesondere hat sich der Einsatz von Heulage im Pferdesport in diesem Jahr fast verdoppelt, was zeigt, dass Besitzer und Reiter immer stärker die Vorzüge dieses Futters bezüglich der Leistung ihrer Tiere und der Vermeidung von Atemproblemen schätzen. Saurin kommentiert: "Wir freuen uns zu hören, dass Verbraucher immer mehr die Vorteile der Heulage erkennen: Der hohe Ballaststoff- und Nährstoffgehalt von Heulage ist eine gute Energiequelle; zudem lässt sie sich leicht lagern und handhaben. Ferner ist Heulage mit ihrem geringen Staubanteil ein unverzichtbares Futter, besonders wenn Pferde transportiert werden." Zunehmender Trend zu FolienfarbkombinationenDer Umfrage von Dow stellt zudem fest, dass weniger Befragte im Jahr 2006 ausschließlich schwarze Folie verwendeten: Die Zahl ging von 50% im Jahr 2005 auf 34% im Jahr 2006 zurück. Nur jeder zehnte verwendete weiße Folie überhaupt einmal in beiden Saisons, während die Zahl derjenigen, die grüne Folie einsetzen, von 43% im Jahr 2005 auf 59% im Jahr 2006 stieg. Abbildung 4 – Verwendung von Farben und Farbenkombinationen 2004-2006![]() "Dies weist darauf hin, dass Verbraucher immer mehr den Nutzen anderer Folienfarben anerkennen. Obwohl grüne Folien aufgrund der verwendeten Pigmente einen etwas höheren Preis haben, werden sie immer beliebter, weil sie sich gut in die Landschaft einfügen. Ferner entstehen weniger hohe Temperaturen als in Ballen mit schwarzer Folie, wenn sie starkem Sonnenlicht ausgesetzt sind. Aufheizung führt zu einem Verlust von Nährwert und potenziell von konservierter Silage". Saurin folgert: "Insgesamt liefert diese Umfrage einen viel versprechenden und interessanten Einblick in den Silagemarkt. Im Namen von Dow möchte ich all jenen danken, die daran teilgenommen haben -diese Art der Verbraucherforschung ist für die Weiterentwicklung und Innovation unserer Technologie sehr wichtig." Für praktische Tipps und Tools, um das Beste aus Silage zu machen, besuchen Sie: http://www.dow.com/silage/de/about.htm Zur Umfrage:Bei der Umfrage in dieser Saison nahmen die Antworten um enorme 297% zu, bezogen auf insgesamt 211 Befragte. In diesem Jahr nahmen viel mehr Landwirte teil, wobei sich 54% als Landwirt/Lohnunternehmer (54%) und ein Viertel als landwirtschaftlicher Lohnunternehmer (25%) einstuften. |
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