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Tabelle 1 - Heuerträge von Dauergrünlandes in Tausend Tonnen
Quelle: Main Statistical Office, 2005 Dauergrünland in Polen ist eine Futterquelle für Wiederkäuer. Rinder und in jüngster Zeit auch Schafe spielen eine wichtige Rolle. 2006 gab es 5.606,4 Rinder. Die Dichte betrug 35,1 Tiere pro 100 Hektar landwirtschaftlichem Land. Die Winter in sind Polen lang und kalt und die Tiere werden bis zu 200 Tage im Stall gefüttert. Vor dieser Jahreszeit sorgen die Landwirte für das nötige konservierte Futter und legen die entsprechenden Vorräte an. Heu ist das üblicherweise konservierte Futter. Verwendet wird die verfügbare Wiesenfläche. Das von Dauerwiesen 2005 erzeugte Heu betrug insgesamt mehr als 108 Millionen Tonnen (Tabelle 2), und die Qualität des geernteten Heus wurde mit 3,6 auf der Skala von 1 bis 5 angegeben. Tabelle 2 - Erntestruktur verschiedener Schnitte von Dauerwiesen in Polen im Jahr 2005 (% des Ernteertrags von Wiesen)
Quelle: Main Statistical Office, 2005 Im Jahr 2000 war die Grassilage keine weit verbreitet angewandte Methode. Nur 3-4% der Erträge von Wiesen wurden siliert. Heute wird diese Praxis von Jahr zu Jahr beliebter und 2005 wurden bereits 12% der Erträge von Wiesen zu Silage verarbeitet (Abbildung 2). Die Gründe für die langsame Zunahme der Beliebtheit sind: Mangel an Tradition, Mangel an Ausrüstungen oder Kosten der Ausrüstungen für die Silageproduktion - Roll-, Press- und Wickelmaschinen, Maschinen für den Ballentransport - und die hohen Kosten der Kunststofffolie. Zu den Faktoren gehören aber auch mangelnde der Rentabilität in der Tierproduktion in einer Zeit des politischen Wandels im Lande sowie fehlende Kenntnis der Silagetechnologie. Das Interesse an der Herstellung hochwertigen Futters für Wiederkäuer wächst. Heute bereitet schon eine wachsende Zahl von Landwirten Silage zu, insbesondere in den Regionen, in denen die Milchviehhaltung besonders fortgeschritten ist sowie in Regionen mit Dauergrünland.
In Polen wird Silage in Mieten, Silos und großen Rundballen (400 kg) und selten als "Wurstsilage" hergestellt. Häufiger wird die Grünlandnarbe in Großballen siliert, die in Kunststofffolie gewickelt sind. Für das Wickeln wird Stretchfolie verwendet - 0,025-0,030 mm dick und 500 mm breit - gewöhnlich in weiß oder schwarz. Trotz ihrer höheren Kosten als alternative Methoden hat diese Technologie viele Vorteile: hohe Silagequalität, Unabhängigkeit von den Witterungsbedingungen und einfaches Füttern, besonders in kleinen und mittelgroßen Betrieben, in denen weniger Tiere kleinere tägliche Silageportionen brauchen. Heute ist jedoch die Durchschnittsqualität der in Polen produzierten Silage noch nicht gut genug. Die Gründe sind:
Umweltprobleme ergeben sich aus der Verwendung von Kunststofffolie zur Herstellung von Ballensilage. Es gibt zurzeit kein Sammel- und Recyclingprogramm für Landwirte. Daher werden Landwirtschaftsfolien gewöhnlich verbrannt. |
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