Eine neue, im Auftrag von Dow durchgeführte Studie hat auf eine zunehmende Anzahl der Folienlagen hingewiesen, die für die Herstellung von Silageballen verwendet werden – ebenso wie auf die zunehmende Verwendung eingefärbter (vorwiegend weißer oder grüner) Folien.
Die von der Zeitschrift „Farm Contractor“ bei mehr als 200 Landwirten und Kontraktoren durchgeführte Studie kam zu dem Ergebnis, dass über ein Drittel der Betriebe, die Ballen wickeln, wenigstens für einige ihrer Ballen sechs Folienlagen verwenden. Insgesamt stieg der Prozentsatz der mit sechs oder acht Lagen gewickelten Ballen zwischen der Saison 2002 und 2003 um drei Prozent.
Vier Lagen waren in Großbritannien und in Irland viele Jahre lang der Standard, aber die Studie weist auf einen klaren Trend zur Verwendung von mehr Lagen hin. Es scheint, dass die Ballensilage-Hersteller mittlerweile verstehen, dass vier Lagen in Silagegut mit hohem Trockenmaterialanteil keine ausreichende Luftsperre abgeben. Der starke Zuwachs an der Produktion von Heulage, die ja von Haus aus anfälliger ist, unterstützt diese Theorie.
Bei der Farbwahl wurde eine kleine, aber wichtige Veränderung festgestellt. Die Menge der eingesetzten schwarzen Folie ging um 1,5 Prozent zurück – dies vorwiegend zugunsten grüner und auch weißer Folie.
Die Studie deckte auch interessante Meinungen bezüglich des Verderbs von Ballen auf. Schlechte Folienqualität selbst wurde als wichtige Ursache dafür angesehen – und weniger die Verwendung des falschen Folientyps, Überdehnung, schlechte Handhabung oder Wickeln bei nasser Witterung.
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