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Der „Tag der Ballensilage“, der vor Kurzem in Deutschland von Dow gemeinsam mit dem Rationalisierungskuratorium für Landwirtschaft (RKL) und der Landwirtschaftskammer von Schleswig-Holstein veranstaltet wurde, hat gezeigt, dass sich deutsche Nutztierhalter zunehmend für Ballensilage interessieren. Ballensilage bietet die Möglichkeit, Futterpflanzen bei minimalen Verlusten zu konservieren und es sind keine bedeutenden Kapitalinvestitionen notwendig. Moderne Ballenwickler ermöglichen größere Effizienz und die Herstellung hochwertiger Ballen. Die Mechanisierung des Auflösens von Ballen in Betrieben einer bestimmten Größe spart Zeit und Arbeitskosten für das Füttern der Tiere. Für die Herstellung von Ballensilage und die Wahl der richtigen Technologie müssen Landwirte einige grundlegende Anforderungen berücksichtigen:
Da die Futtervorlage eher arbeitsaufwendig ist, kann es je nach Größe des Betriebs nötig sein, die Fütterung zu mechanisieren, um das Auflösen der Ballen und die Futterverteilung zu erleichtern und zusätzlich den Arbeitsaufwand zu verringern. Füttern und Futterverteilung sind von entscheidender Bedeutung, da diese zwei Elemente 40 – 45 % der Gesamtkosten von Grund- und Kraftfutter in der Milchproduktion ausmachen. Futter allein ist folglich die größte Kostenposition, weil es 15 – 20 % der gesamten Arbeitskosten eines Milchviehbetriebs ausmacht. Ballensilage mit hohem Energiegehalt und hoher Futterqualität setzt, je nach Herdengröße, eine Mechanisierung voraus. Es gibt verschiedene halb- und vollautomatische Lösungen für das Auflösen und Verteilen der Ballen:
Der Futtermischwagen wird heute auf fast allen Betrieben mit mehr als 50 Kühen verwendet. Zwei-Schnecken-Vertikalmischer besitzen die besten technischen Eigenschaften für das Auflösen von Rundballen und das richtige Mischen. Studien an der FAT (Forschungsanstalt Tänikon) verdeutlichen die Einsparung an Arbeitszeit pro Kuh und Tag.
Ballensilage konserviert Futter bei minimalen Verlusten und eignet sich besonders für spätere Schnitte auf kleinen und entfernt gelegenen Feldern. Die Wahl der richtigen Technologie und Maschinen ist wichtig, um hochwertige Ballen herzustellen und Arbeitszeit zu sparen. Insbesondere die Fütterung ist relativ teuer und zeitintensiv. Deshalb empfiehlt sich ein hoher Mechanisierungsgrad, zum Beispiel die Verwendung eines Futtermischwagens für das effiziente Auflösen der Ballen und die Verteilung des Futters. |
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