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Die Flexibilität von Ballensilage ist der Hauptgrund für ihren anhaltenden Erfolg und ihre zukünftige Weiterentwicklung als Option für die Lagerung von Tierfutter. Die Landwirtschaft muss sich an die ökonomischen Kräfte anpassen, die die Nahrungsmittelproduktion in Europa voran treiben. Durch die umfangreiche Erfahrung mit traditionellen Maschinen für die Ballenherstellung entwickeln wir Technologien zur Verbesserung der Effizienz der Herstellung von Ballensilage und Maximierung der Qualität des silierten Erntegutes. Die wichtigste Entwicklung, die wir als erste konzipiert und patentiert haben, ist die Kreuzpackwickeltechnik. Bei dieser Technik wird eine zusätzliche Folienlage durch die Vorstreckmaschine geführt und dann in 90 Grad-Winkeln zu den konventionellen Lagen gewickelt. Damit werden verschiedene klare Vorteile erzielt. Erstens erreicht man damit eine Spannung in den Ballen über alle drei Dimensionen – dies bedeutet, dass die gewickleten Ballen eine viel einheitlichere Festigkeit und Steifigkeit besitzen. Dies erlaubt es Ihnen, Ballen viel höher zu stapeln, weil die Ballen ihre Form besser beibehalten. Zweitens haften die Kreuzlagen an den Kontaktflächen nicht an den konventionellen Lagen, wie dies der Fall ist, wenn nur in eine Richtung gewickelt wird. Dies ermöglicht einen gewissen Bewegungsspielraum zwischen den zwei Kreuzlagen, was zusätzlichen Schutz vor Beschädigung während des Transports und der Handhabung bringt, weil die Folie weniger schnell reißt, wenn die Ballen in eine Richtung belastet werden. Die Kreuzpacktechnik bietet auch eine bessere Sauerstoffsperre – Ballen werden bis zu fünf Jahre “frisch” gehalten – viel länger, als dies mit konventioneller Wickeltechnik möglich ist. Studien haben zudem gezeigt, dass mit der Kreuzpackwickeltechnik bedeutende Kosteneinsparungen erzielt werden können, weil weniger Folie benötigt wird, um Ballen effizient zu wickeln. Zum Beispiel verbraucht ein konventioneller 1,5m Ballen, der mit 16 Folienlagen gewickelt wird, 4,5kg Folie – 70% davon vorgestreckt. Bei der Kreuzpackmethode werden nur rund 2kg Folie für den gleichen 1,5m Ballen mit 16 Lagen benötigt – 120-160% vorgestreckt. Nicht nur wird weniger Folie benötigt, sondern der Prozess ist auch schneller, so dass mit unserer Maschine mehr Ballen in kürzerer Zeit hergestellt werden können (bis zu 1000 Ballen pro Tag). Die Zahl der hergestellten Ballen hängt natürlich von der Zahl der eingesetzten Maschinen ab. Unsere nächste Herausforderung ist die Weiterentwicklung des Wickelprozesses zur Verbesserung der Dichtheit der Ballen. Dazu benötigen wir eine sehr konstante Folienqualität mit größeren Vorstreckraten und höherer Laminierung. Staffan Soderberg ist Landwirt und auf Grassilage spezialisiert. Sein Betrieb hat 500ha Grasland, das für die Herstellung von Ballensilage verwendet wird. Das Produkt wird vorwiegend an Pferdehalter und Züchter in Schweden und in den Nachbarländern verkauft. Ferner entwickelt er neue Maschinen mit dem Ziel, die Qualität und Effizienz der Silageproduktion zu verbessern und den Landwirten zu helfen, den Wert des silierten Erntegutes zu maximieren. |
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