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Richtige Siliertechniken sind bei der Herstellung von Ballensilage in der Nutztierhaltung von großer Bedeutung. Dr. Dave Davies, Senior-Forschungswissenschaftler am IBERS, gab Landwirten auf Seminaren, die vor Kurzem von Dow zusammen mit dem regionalen Milchwirtschaftsverband und Beratungszentrum in Polen veranstaltet wurden, nützliche Tipps für die Herstellung von Ballensilage. Vorbereitung des Bodens Die Vorbereitung des Bodens für Silage ist unter zwei Aspekten zu sehen. Erstens sollten die Landwirte nicht vergessen, dass die Anwendung von Jauche mindestens acht Wochen vor dem Schnitt erfolgen sollte, um die Menge und Qualität des Erntegutes zu optimieren. Zweitens sind Düngemittelanwendungen entscheidend. Im Durchschnitt benötigt der erste Schnitt 80 - 140 kg N/ha, anschließende Schnitte 60 - 90 kg N/ha. Landwirte sollten Düngemittel stets nach den Empfehlungen des Herstellers und idealerweise nach einer Bodenanalyse ihrer Felder einsetzen. Fermentation der Silage Der Fermentationsprozess sollte durch Verwendung von Inokulaten verbessert werden, um die Fermentation zu kontrollieren und Verluste im Silo zu verringern. Ballenwickeln Das Wickeln der Ballen hat einen wesentlichen Einfluss auf den Prozentsatz sichtbaren Schimmels in Silageballen. Untersuchungen zeigten, dass bei mit zwei Lagen gewickelten Ballen 20,4% der Oberfläche mit Schimmel bedeckt waren, während mit sechs Lagen gewickelte Ballen praktisch keinen Schimmel (0,1%) aufwiesen. Dr. Davies empfahl die Verwendung von sechs Lagen für das Wickeln der Ballen, um eine bessere Sauerstoffbarriere zu erhalten, Atmungsverluste zu reduzieren und Schimmel bzw. Hefewachstum zu verhindern. Die Ballen sollten möglichst bald nach dem Pressen am Aufbewahrungsort gewickelt werden, idealerweise innerhalb von zwei Stunden unter Verwendung erstklassiger Folie mit 55 - 70 % Vorstreckung. Transport und Aufbewahrung der Ballen Ballen sollten sorgfältig transportiert werden, um eine Beschädigung der Folienlagen zu verhindern und Verderb des Silagegutes durch Luft auszuschließen. Richtig gewickelte Ballen sollten sachkundig aufbewahrt werden, d.h. dass ein Stapel nur drei Ballen hoch sein darf und sich nie direkt neben einem Gewässer befinden darf (mindestens zehn Meter Entfernung). Wichtig ist auch, dass der Stapel mit einem Netz geschützt wird, um Schäden durch Vögel und Nager zu verhindern. |
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