|
|
Um dem Konsumenten gute Lebensmittel anzubieten, muss man möglichst gute Ausgangsprodukte haben, einschließlich des Futters, das Nutztiere erhalten. Lebensmittelskandale wie BSE, Dioxine und Vogelgrippe waren in den letzten Jahren öfters in den Schlagzeilen. Die Verbraucher sind in Bezug auf Fragen der Unbedenklichkeit von Lebensmitteln stark sensibilisiert worden. Dies hat allen Produktionsketten Probleme beschert, die Nahrungsmittel für den Menschen herstellen. Die Landwirtschaft ist sich seit jeher der Bedeutung unbedenklicher Nahrungssmittel bewusst, aber diese Problematik hat eine neue Dimension erhalten. Denn niemand ist mehr bereit auch nur das geringste Risiko einzugehen. Wenn es einen Vorfall gibt, wenden sich die Konsumenten gegen den Produzenten. Nach Ansicht der Verbraucher sollte es Null Risiko geben, aber dies entspricht nicht der Realität. Heute erlaubt die Rückverfolgbarkeit die schnelle Identifizierung der Ursprünge von Produkten. Dies bedeutet, dass die Produzenten von Futter- und Nahrungsmitteln für Vorfälle mit Lebensmitteln, die die Gesundheit des Menschen gefährden, verantwortlich gemacht werden können. Die Landwirte sind sich dieses Risikos nur zu gut bewusst und schenken der Qualitätskontrolle ihres Futters sowie der Qualität und Hygiene in der Tierhaltung besondere Aufmerksamkeit. Die Qualität des Futters, das den Tieren verabreicht wird, kann sich direkt auf die Gesundheit der Konsumenten auswirken. Die Tiere können ein Filter sein, sie können aber auch ein Problem verstärken. Dafür zu sorgen, dass den Tieren gutes Futter verabreicht wird, ist der erste und wesentliche Schritt zur Sicherung der Nahrungsmittelkette für den Verbraucher. Vor dem Hintergrund des heutigen technischen Ansatzes in der Landwirtschaft und der Informationen, die den Landwirten zur Verfügung stehen, wissen Landwirte wie wichtig es ist, Futter korrekt unter Verwendung von Futterpflanzen und anderen Bestandteilen herzustellen. Es ist klar, dass es für Kühe kein besseres Futter als Gras gibt, wie auch immer es konserviert ist. Aber wenn die Konservierung nicht fachgerecht erfolgt, besteht ein Risiko. Informationen über Ballensilage sind jederzeit verfügbar, d.h. es gibt keinen Grund, hier Fehler zu begehen. Wenn ein Ballen beschädigt ist, geht nur ein Ballen verloren und nicht das ganze Futter wie bei der konventionellen Flachsilolagerung. Es gibt keine Produktion ohne Risiko, aber die Ballensilage erlaubt es dem Landwirt, das Risiko auf ein Minimum zu reduzieren. Wenn er den Ballen öffnet, erkennt er sofort, ob das Futter in Ordnung ist. Verdorbene Produkte können direkt beseitigt werden. |
|||