Von Dr. Günter Pahlow, Landwirtschaftliches Forschungszentrum in Braunschweig und Ludwig Brüggemann, Lohnunternehmer aus Elze, Niedersachsen (Deutschland)


Dr. Günter Pahlow von der FAL in Braunschschweig: "Die Praxis neigt dazu, mit sechs Lagen zu arbeiten. Sechs Lagen reichen in der Regel für Trockenmassegehalte von 40 bis 45 % aus, wenn nicht gerade die Ballensilage zur Verwertung von überständigen und daher sperrigen Restmengen eingesetzt wird." Andere Voraussetzungen gelten für den Wissenschaftler in der Pferdefütterung. Hier sollten Lohnunternehmer mehr als sechs Lagen verwenden, um für die einwandfreie Futterqualität garantieren zu können - dafür ließen sich im Verkauf andere Preise realisieren.

Lohnunternehmer Ludwig Brüggemann aus Elze (Niedersachsen) bestätigt diese Auffassung: "Bei Pferden verwenden wir sechs bis acht Lagen, um Schimmel 100-prozentig auszuschließen." Wenn Ballensilage als handelbares Futter für Pferde produziert wird - das heißt trockeneres und raueres Material mit höherem Rohfaseranteil -, muß beachtet werden, daß schimmelfreie Qualität oft nicht mit sechs Lagen erreicht werden kann.Vor allem für Pferdesilage sollten Lohnunternehmer mehr als sechs Lagen verwenden, um Schimmelfreiheit erreichen zu können.

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Zweckmäßigkeit der Verwendung zusätzlicher Folienlagen
Die Anwendung von zwei zusätzlichen Folienlagen - sechs im Vergleich zu vier - ist in den letzten Jahren auf wachsende Beliebtheit gestoßen, weil festgestellt wurde, dass dies eine robustere Sauerstoffbarriere abgibt, geringere Silageverluste durch Hefe und Schimmel zur Folge hat und eine einheitlichere Silagequalität bei der Fütterung ermöglicht. Jüngste Forschungsarbeiten am Institute of Grassland and Environmental Research (IGER) zur Bewertung der Zahl der Folienlagen bei verschiedenen Trockenmassekonzentrationen haben schlüssige Beweise dafür geliefert, dass die Erhöhung der Zahl der Folienlagen zu einer wesentlichen Verbesserung des finanziellen Ertrags für die Landwirte führt. Weiter lesen.

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