Von Werner Groten, Landwirt in Kesternich (Deutschland)


Werner Grooten aus Simmerath (Nordrhein-Westfalen) bewirtschaftet einen Grünlandbetrieb auf 540 m Höhenlage mit 90 Milchkühen plus Nachzucht. Sein Stalldurchschnitt liegt bei 9 000 kg Milch/Kuh und Jahr.

"Seit zehn Jahren verwenden wir ausschließlich Ballensilage, sie paßt am besten in unseren Betrieb. Mittlerweile beherrschen wir das Verfahren sehr gut und haben nur noch ganz geringe Verluste. Wenn mal ein Ballen schlecht sein sollte, dann ist es dieser eine Ballen und nicht
mehr."

Bei einer Jahresproduktion von 1 000 Ballen verfügt der Betrieb über eine eigene Presse und ein Wickelgerät. Dies sei ökonomisch verkraftbar und hätte den Vorteil der größeren Unabhängigkeit. "Wir machen drei bis vier Schnitte pro Jahr. Das heißt, der nächste Vorteil ist die Futtersortierung und die flexible Verfütterung." So kann Herr Grooten entscheiden, wann und an welche Kühe die unterschiedlichen Qualitäten verfüttert werden. Die Ballen lagert der Milchviehhalter direkt am Stall, das bedeutet kurze Wege. Da seine Ballensilage 30 bis 35 % Trockenmasse aufweist, tritt kein Sickersaft aus und es ist kein Auffangbecken erforderlich.

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Erfahren Sie mehr über die günstigen Merkmale, die Ballensilage Grünlandbetrieben bietet.

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