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AdditiveDie Beeinflussung der Fermentation im Silo durch Verwendung von Additiven zum Zeitpunkt der Ernte ist nicht neu. Säuren, insbesondere Ameisensäure, wurden viele Jahre lang in Nordeuropa weitverbreitet eingesetzt, um die Entwicklung unerwünschter Bakterien einzuschränken. Ebenso wird Molasse seit langer Zeit verwendet, um den natürlichen Gehalt an fermentierbarem Zucker im Erntegut zu steigern. Dadurch wird eine simulierte Fermentation erreicht, bei der die Produktion von Milchsäure dominiert. Die Einführung von sog. “Inoculants” (Impfmittel) in den 80er Jahren war kontrovers. Der Grund hierfür war, dass anfänglich in Nordamerika entwickelte Produkte für stark angewelktes Pflanzenmaterial für die nasseren Kulturen, die in Teilen Europas geerntet werden, nicht funktionierten. In den 90er Jahren wuchs aber die Palette der biologischen Additive und ihre Wirksamkeit erhöhte sich. Die Wirksamkeit verschiedener Additive wird weiterhin debattiert, besonders in Ländern, in denen Produkte ohne unabhängige Prüfung und offizielle Genehmigung verkauft werden können. Bakterielle ImpfmittelImpfmittel liefern dem Gras milchsäureproduzierende Bakterien, um die Fermentation zu beschleunigen (im Wesentlichen mehr von dem zusetzen, was bereits natürlich vorhanden ist). Der Hauptgrund für die Verwendung eines Impfmaterials ist die Verbesserung der Silageaufnahme und Produktion von Silage. Mit Impfmaterial behandelte Silage führt zu einer verbesserten Milchleistung und Optimierung des Milchproteins. AmeisensäureDie organische Säure ist das am meisten erprobte und am besten untersuchte Additiv auf dem Markt. Dies wurde in Versuchen zur Verbesserung des Prozentsatzes von Milchproteinen in Nordirland bewiesen. SchwefelsäureSchwefelsäure ist das wirtschaftlichste Additiv, das es auf dem Markt für die Konservierung von Silage gibt. Co Sil D ist eine 60% Rezeptur aus Schwefelsäure mit einem Korrosionshemmer und Kupferzusatz. MolasseMolasse bringt der Silage zusätzlichen Zucker für eine gute Konservierung, wenn der Zuckergehalt im Gras niedrig ist. RübenpulpeMit Molasse versetzte Rübenpulpe wird gewöhnlich in einer Menge von 50 kg pro Tonne siliertes Gras verwendet. Sie sorgt für Konservierung und kann als Teil des Futterkonzentrats für den Winter angesehen werden. Sie verringert außerdem Verluste durch Gär- und Sickerwässer. |
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