Parkdächer mit Verbundsteinpflaster-Fahrbelag für PKW-Nutzung
Aufbaubeispiel
Bei diesem Umkehrdachaufbau muss das Gefälle in der tragenden Unterkonstruktion vorhanden sein, gegebenenfalls durch einen Gefälleestrich. Die Toleranzen der DIN 18202 „Toleranzen im Hochbau“ müssen eingehalten werden. Die Abdichtung muss so hergestellt sein, dass keine stabilitätsgefährdenden Hohlräume für die weiteren Funktionsschichten, Dämmplatten und Pflasterbelag, vorhanden sind. Vorzugsweise ist eine Gussasphaltschicht als Auflagefläche für die Dämmplatten zu erstellen, d.h., die Abdichtung muss gussasphaltbeständig sein.
- Bei gering frequentierten Parkdeckflächen, Parkdecks für Wohnhäuser oder Bürohäuser, kann FLOORMATE™ 500-A, bis maximal 120 mm Dicke, eingebaut werden.
- Bei hoch frequentierten Parkdeckflächen, Parkdecks von Supermärkten mit zahlreichen Fahrzeugwechseln, wird FLOORMATE 700A, bis maximal 120 mm Dicke, eingebaut.
Auf der Wärmedämmschicht ist das wasserdurchlässige ROOFMATE™ R Vlies zu verlegen. Das Verbundsteinpflaster, d = 10 cm, ist auf ein Splittbett, d = 5 cm, zu verlegen.
Die einschlägigen Richtlinien und Normen (DIN 18318 „Straßenbauarbeiten Pflasterdecken und Plattenbeläge“ für das Verlegen von Pflasterbelägen) sind zu beachten. Insbesondere wird hier auf die Einhaltung der Fugenbreite hingewiesen, darüber hinaus auf die Abstimmung des Fugensandes auf die Bettung. Das Nachsanden ist ebenfalls eine unerlässliche Arbeit. Pflasterbeläge erfordern eine besonders gewissenhafte Planung und Ausführung, vor allem hinsichtlich der Anschlüsse an Dacheinläufe, Gebäudefuge, Pflanzbereiche und der Übergänge zu Rampen. Es ist vorzugsweise ein Pflaster mit sehr guten Verbundeigenschaften zu wählen, wie z.B. ein Doppel-T-Pflaster.