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Der Oberbau des Umkehrdaches

Der Oberbau des Umkehrdaches hängt von der Nutzung des Daches ab.

Das Umkehrdach ist grundsätzlich mit einer Windsogsicherung auszuführen.

Um sofort eine Lagesicherung des Dachpaketes zu erreichen, werden die Dämmplatten und der folgende Schichtenaufbau Zug um Zug verlegt. Desweiteren müssen die Hinweise beachtet werden.

Weitere Informationen zur Planung, Ausführung und Verlegung finden Sie in den jeweiligen Kapiteln.

Das bekieste Umkehrdach ist in der DIN 4108-2 genormt.

Beim bekiesten Umkehrdach dient die Kiesschüttung, Körnung Ø 16/32 mm (eventuell mit Plattenbelag im Randbereich), als Windsogsicherung. Diese ist mindestens 5 cm stark auszuführen. Die Windsogsicherung ist gemäß der bauaufsichtlichen Zulassung bzw. der DIN 1055 „Lastannahmen im Hochbau“ auszuführen

Ein Gründachaufbau mit extensiver Begrünung kann zweischichtig oder einschichtig hergestellt werden. Die Windsogsicherung ist gemäß der bauaufsichtlichen Zulassung bzw. der DIN 1055 „Lastannahmen im Hochbau“ auszuführen.

Ein Gründachaufbau mit intensiver Begrünung wird immer zweischichtig ausgeführt. Die Windsogsicherung ist gemäß der bauaufsichtlichen Zulassung bzw. der DIN 1055 „Lastannahmen im Hochbau“ auszuführen.

Ein Terrassendach ist zweischichtig auszuführen. Auf eine diffusionsoffene Schicht, in Form eines Splittes oder Feinkieses, d = mind. 5 cm, wird der Plattenbelag, d = mind.4 cm, verlegt. Alternativ: Plattenbelag auf Stelzlager

Ein Parkdachaufbau für PKW-Nutzung mit Verbundsteinpflasterbelag ist als zweischichtiger Aufbau auszuführen.

Ein Parkdachaufbau für PKW-Nutzung kann mit Beton-Fertigteil-Plattensystem auf Plattenträgern als befahrbarer Belag aufgebracht werden

Ein Parkdachaufbau für PKW- und LKW-Nutzung wird als befahrbarer Belag mit statisch bemessener Ortbetonplatte ausgeführt