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Parkdächer mit Ortbetonplatten für PKW- und LKW-Nutzung

Parkdach mit Ortbetonplatte

Aufbaubeispiel

Die Aufnahme von hohen Verkehrslasten, wie z.B. das Befahren mit LKWs bei Anlieferungen, Bussen oder anderen Schwerlastfahrzeugen, erfordert einen Fahrbelag mit statisch bemessener Fahrbahnplatte. Die Betondecke ist gemäß der statischen Berechnung zu bauen. Die Toleranzen nach DIN 18202 sind einzuhalten. Gegebenenfalls ist das Gefälle in der Betonplatte oder durch einen Gefälleestrich herzustellen. Die Abdichtung ist nach den einschlägigen Normen und Regeln herzustellen.

Je nach Verkehrslast ist FLOORMATE™ 500-A oder 700-A als Wärmedämmstoff einzubauen. Die Wärmedämmplatten werden durch ein diffusionsoffenes Trennvlies, z.B. ROOFMATE R Vlies, oder die ROOFMATE™ MK Trennlage, abgedeckt.

Die Fahrbahnplatte wird nach der Verkehrslast, LKW- oder PKW-Belastung und den Langzeitdruckfestigkeitswerten (Langzeit-Kriechverhalten) gemäß DIN EN 1606 der Wärmedämmplatten bemessen.

Langzeitdruckfestigkeitswert (Langzeit-Kriechverhalten):

  • z.B. für die Bemessung mit PKW-Verkehr
    FLOORMATE 500-A – CC (2/1,5/50) 180
  • z.B. für die Bemessung mit LKW (SLW 30)-Verkehr
    FLOORMATE 700-A – CC (2/1,5/50) 250

Dieser Wert deckt den Nachweis zur Langzeitdruckfestigkeit von 180 kPa bzw. 250 kPa auf 50 Jahre ab und definiert die zulässige Dickenverringerung (Stauchung) des Dämmstoffes mit 2%, mit einer max. Anfangsverformung von 1,5%. Für frei bewitterte Parkdecks ist eine Mindestdicke der Fahrbahnplatte von 12 cm, mit einer oben und unten liegenden Bewehrung einzuplanen.

Die Plattenfugen der Fahrbahnplatte sind mit Dichtstoffen zu schließen.

Pfützen auf Verkehrsflächen sind grundsätzlich, wegen der Unfallgefahr durch Eisbildung im Winter, zu vermeiden. Bei diesem Parkdeckaufbau kann das Gefälle in der Unterkonstruktion oder in der Fahrbahnplatte ausgebildet werden.