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Tragende Konstruktion – Betondecke

Die Betondecke übernimmt die tragende Funktion des Daches und ist gemäß der statischen Berechnung auszuführen. Diese ist nach DIN 18202 „Toleranzen im Hochbau“ auszuführen. Die Betondecke ist gegebenenfalls im Gefälle herzustellen, bzw. es ist ein Gefälleestrich aufzubringen. Wenn kein Gefälle eingebaut ist, ist zu beachten, dass der Dachablauf an den Stellen der maximalen Durchbiegung (Tiefpunkt) der Decken angeordnet ist (siehe auch Flachdachrichtlinie). Leichtdachkonstruktionen (unter 250 kg/m2) können ebenfalls als Umkehrdach ausgeführt werden. Sie müssen einen Mindest-R-Wert (Wärmedurchlasswiderstand) von 0,15 m2 K/W erfüllen.

Abdichtung

Die Abdichtung übernimmt beim Dach eine der wichtigsten Aufgaben. Sie schützt den Baukörper vor Durchfeuchtung. Die Abdichtung wird grundsätzlich nach den einschlägigen Regeln und Normen und nach den Hinweisen der Hersteller ausgeführt. Sie muss lagesicher erstellt werden.

Eine Dampfsperre ist im Umkehrdach nicht notwendig, weil es sich um ein diffusionsoffenes Flachdachsystem handelt.

Ein Schutz der Abdichtungslagen vor hohen Temperaturwechseln oder auch mechanischen Belastungen während der Bauphase ermöglicht eine lange Lebensdauer des Daches. Diese Schutzfunktion übernimmt beim Umkehrdach die ROOFMATE™ oder FLOORMATE™ Platte.