Die Wahl des Dämmstoffes unter Bodenplatten
FLOORMATE Platten sind auch während
der Bauphase hochbelastbar
Für die Dimensionierung der Wärmedämmung unter tragenden Bodenplatten müssen die energetischen und statischen Anforderungen berücksichtigt werden. Die Dicke des Wärmedämmstoffes wird durch die Wärmedämmberechnung bestimmt. Die erforderliche Druckfestigkeit der Wärmedämmplatte hängt von der statischen Bemessung ab. Grundsätzlich bieten die extrudierten Polystyrol-Hartschaumplatten (XPS) ROOFMATE™ und FLOORMATE™ folgende Eigenschaften:
- Gute, dauerhafte Wärmedämmung
- Hohe Druckfestigkeit
- Hoher E-Modul
- Feuchtigkeitsunempfindlich durch die geschlossene Zellstruktur
- Beständig gegen Frost-Tau-Wechsel
- Zugelassen für den Einsatz im Grundwasser bis 7 m Eintauchtiefe
- Einfache Aufbaukonstruktion
- Leicht zu verarbeiten, somit kostengünstige Verlegung
- Unverrottbar
Folgende Produkte können unter tragenden Gründungsplatten eingesetzt werden:
- ROOFMATE SL-A, von 40 mm bis 120 mm
- FLOORMATE 500-A, von 50 mm bis 120 mm
- FLOORMATE 700-A, von 50 mm bis 120 mm
Für den Einbau dieser Wärmedämmplatten unter lastabtragenden Gründungsplatten liegt eine Allgemeine Bauaufsichtliche Zulassung vom DIBt Berlin vor. Gemäß dieser Zulassung dürfen ROOFMATE und FLOORMATE Extruderschaumplatten auch in Bereichen mit ständig oder langanhaltend drückendem Wasser (Grundwasser) eingebaut werden, wobei die Dämmplatten maximal 7 m in das Wasser eintauchen dürfen.
Siehe auch Tabelle λ-Bemessungswerte