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Kennwerte für die statische Bemessung für die Wärmedämmung unter Bodenplatten

FLOORMATE Dämmschicht

Bei besonders hoher Druckbelastung
wird FLOORMATE 700-A eingesetzt

Praxisgerechte Kennwerte für die Druckfestigkeit und E-Modul machen befahrbare und druckbelastete Konstruktionen mit ROOFMATE™ und FLOORMATE™ berechenbar. Die Druckfestigkeit bzw. Druckspannung bei 10% Verformung (Stauchung) der extrudierten Polystyrol-Hartschaumplatten wird nach DIN EN 826 gemessen. Die Druckfestigkeit als Belastungswert wird aus dem Maximum (Y) der Druck-/Stauchungslinie bestimmt. Dabei darf der Prüfkörper um maximal 10% gestaucht werden. Die Druckspannung als Belastungswert wird bestimmt, wenn eine kontinuierliche Verformung eintritt, die auf max. 10% begrenzt wird.

ROOFMATE SL-A CS (10\Y) 300 
FLOORMATE 500-A CS (10\Y) 500
FLOORMATE 700-A CS (10\Y) 700

 

Die Nenndruckspannung unter dauernd einwirkender Last zeigt sich im Wert für das Kriechverhalten nach DIN EN 1606. Bei der angegebenen Nenndruckspannung darf die gesamte Dickenverringerung (Stauchung) des Wärmedämmstoffes nicht mehr als 2 % sein, die Anfangsverformung darf nicht größer als 1,5 % sein. Die Kriechwerte müssen gemäß DIN EN 13164 auf einen Zeitraum von 50 Jahren ausgelegt sein:

ROOFMATE SL-A CC (2/1,5/50) 130
FLOORMATE 500-A CC (2/1,5/50) 180
FLOORMATE 700-A CC (2/1,5/50) 250

Die nach DIN EN 1606 ermittelten Nenndruckspannungswerte können für die statische Bemessung von wärmegedämmten Bodenplatten mit hohen Verkehrslasten herangezogen werden.

 

Bei Nachweis der Standsicherheit, also für die Bemessung der Wärmedämmung unter lastabtragenden Gründungsplatten, können die Bemessungswerte der Druckspannung (entsprechend DIN 1055-100:2001-031)) fCD aus der bauaufsichtlichen Zulassung Z-23.34-1324 herangezogen werden.

ROOFMATE SL-A fCD= 185 kPa
FLOORMATE 500-A fCD = 255 kPa
FLOORMATE 700-A fCD = 355 kPa