Sockeldämmung
Planungshinweise
Perimeterdämmung,
Anschluss Sockeldämmung
Die wärmebrückenfreie Umschliessung des Kellers erfordert in den meisten Fällen im Sockelbereich eine Wärmedämmplatte, die verputzbar und feuchtigkeitsunempfindlich ist.
Für die Wärmedämmung des Sockelbereichs steht das folgende Produkt zur Verfügung:
STYROFOAM™ IB-CH-A mit rauer Oberfläche
T1-CS(10\Y)250-DS(TH)-TR100
STYROFOAM IB-CH-A aus XPS, extrudiertem Polystyrol-Hartschaum, bietet eine hohe Haftzugfestigkeit für den Putzauftrag. STYROFOAM Dämmplatten sind feuchtigkeitsunempfindlich und daher für den Einsatz im Sockelbereich besonders geeignet, da dieser Bereich hoher Feuchtebelastung durch Spritzwasser ausgesetzt ist.
Durch ihre Stabilität bieten die blauen Dämmplatten einen hohen Widerstand bei mechanischer Beanspruchung.
Verlegung
Sockeldämmung bei Aussendämmung
Die Sockeldämmung mit STYROFOAM IB-CH-A sollte bis ca. 30 cm oberhalb des Erdbodens angeordnet sein. Die Übergänge zur verputzten Aussenwärmedämmung (z.B. Lamitherm) und zur Perimeter-Dämmung müssen sorgfältig mit dicht stossenden Fugen ausgeführt werden. Die Verklebung mit dem Untergrund muss sorgfältig ausgeführt werden und kann z. B. mit Klebemörtel oder Bitumen-Kaltkleber (z.B. Pericol 2K) erfolgen. Bei Verwendung eines dauerelastischen Bitumenklebers, wie Pericol 2K, müssen die STYROFOAM IB-CH-A Platten entweder abgestützt (z.B. auf der Perimeterdämmung) oder zusätzlich mechanisch befestigt werden.
Sockeldämmung beim Zweischalenmauerwerk (Kerndämmung)
Im Zweischalenmauerwerk wird die unterste Reihe der Kerndämmung mit STYROFOAM IB-CH-A Platten ausgeführt, da in diesem Bereich noch eine hohe Feuchtigkeitsbelastung aufteten kann. Beim Übergang von der Perimeterdämmung zur Kerndämmung ist darauf zu achten, dass Wärmebrücken vermieden werden.