Das bekieste Umkehrdach mit ROOFMATE
Das bekieste Umkehrdach ist die Standardausführung und ist auch in der SIA-Empfehlung 271 ‘Flachdächer’ beschrieben.
ROOFMATE™ SL-A und ROOFMATE SL-X Platten werden in das bekieste Umkehrdach eingebaut. Diese blauen Dämmplatten werden lose, im Verband und dicht gestossen auf der Abdichtung verlegt. Beim bekiesten Umkehrdach bieten die ROOFMATE Platten einen sehr guten Schutz für nachfolgende Arbeiten. Für den Aufbau von z.B. Lüftungsgeräten oder Solaranlagen bleibt die Durchdringung oder Beschädigung der Dachabdichtung erspart. Lüftungsanlagen oder andere Aufbauten können direkt auf den Dämmstoff gesetzt werden, ebenso wie Unterkonstruktionen von Fassadenbefahranlagen. Sind hierbei grössere Auflasten zu erwarten, kann FLOORMATE™ 500-A oder FLOORMATE 700-A eingebaut werden.
Gemäss der SIA-Empfehlung muss als Schutzschicht mindestens 50 mm gewaschener Rundkies der Körnung 16/32 mm verwendet werden. Die Bekiesung ist zugleich UV-Schutz für die Wärmedämmplatten als auch Windsogsicherung für den lose verlegten Dachaufbau. Die Randzonen von Schutzschichten auf Dächern von besonders windexponierten Gebäuden müssen mit geeigneten Massnahmen (z.B. Betonplatten) gegen erhöhte Windbelastung geschützt werden.
Das überlappend zu verlegende zugfestes Filtervlies bietet zusammen mit der Schutzschicht (50 mm Kies) eine angemessene Sicherheit gegen Aufschwimmen der ROOFMATE Wärmedämmplatten. Die in der Norm geforderte erhöhte Kiesauflage bei grösseren Dämmdicken kann durch den Einbau des Filtervlieses Typ 1 von ZZ Wancor auf eine Mindestdicke von 5 cm Kiesschicht reduziert werden. Darüberhinaus ist eine ausreichend dimensionierte Dachentwässerung (mit Notüberläufen) auszuführen.
Im bekiesten Umkehrdach ist ferner auch die Verwendung einer ROOFMATE MK Trennlage möglich. Bei Einbau der wasserableitenden ROOFMATE MK Trennlage kann der Dickenzuschlag reduziert werden, siehe auch Trennlage und Vliese.