Wärmedämmung im Erdreich
In einem freistehenden Einfamilienhaus können
bis zu 20% des Gesamtwärmeverlustes im
(beheizten) Untergeschoss auftreten.
Mit „Perimeter“ wird der erdberührte Wand- und Bodenbereich eines Gebäudes bezeichnet. Die Perimeterdämmung ist die Wärmedämmung, die das Bauwerk von aussen umschliesst. Die Nutzung von erdberührten Gebäudebereichen bekommt einen immer höheren Stellenwert. Steigende Bau- und Grundstückskosten zwingen den Bauherrn und anschliessend den Architekten, den erdberührten Gebäudebereich ebenso als hochwertig nutzbare und/oder bewohnbare Räume auszubilden. Um ein angenehmes Raumklima zu erreichen und den Energieverbrauch zu reduzieren, müssen diese Räume wärmegedämmt werden. Eine Innendämmung bringt neben Raumverlusten (Mietzinsverlust) ebenfalls die Nachteile von nicht vermeidbaren Wärmebrücken mit sich. Die aussen auf der Abdichtungsschicht liegende Perimeterdämmung kann den Baukörper wärmebrückenfrei umschliessen und bildet zusätzlich Schutz der Abdichtung vor mechanischer Beschädigung.
Die Perimeterdämmung mit extrudiertem Polystyrolhartschaum (XPS) basiert in Europa auf mehr als zwei Jahrzehnten Erfahrung. In den USA und Skandinavien wurden jahrzehntelang sehr gute Erfahrungen mit XPS-Perimeterdämmplatten als erdberührte Dämmung in extrem frostgefährdeten Bereichen, wie dem Strassen- und Eisenbahntrassenbau, gemacht. Dabei wurden die Dämmplatten besonderer Feuchtigkeitsbelastung und gleichzeitig hoher dynamischer Druckbeanspruchung ausgesetzt.
Wärmeschutz rundum und wärmebrückenfrei: Kelleraussenwand
mit ROOFMATE™ Dämmschicht