Erfolgreiche Pferdezüchter ziehen Ballensilage als Futtermittel vor

Das Gestüt Västergötland, Alebäcks Stuteri, gehört zu den führenden Gestüten Schwedens. Es hat über 250 Pferde und 800 Hektar Landwirtschaftsland. Der Betrieb produziert jedes Jahr 12.000 Silageballen, die über die Grenzen hinaus an Züchter als Futter für berühmte Trabhengste wie Right on line und Dream Vacation exportiert werden.

Der Betrieb wird von der Familie Björnsson geleitet, die sich auf die Zucht und den Verkauf von Trabern konzentriert. Erik Björnsson erklärte Silage Insights, seine Familie habe vor über 15 Jahren begonnen, Silage als Futter für ihre Pferde herzustellen. Futtersilage ist inzwischen ein rentables Nischenprodukt für die Björnssons geworden, und Ballen werden an Trabergestüte in ganz Europa verkauft.


Foto: Die Familie Björnsson (von links): Calle, Erik, Peter und Johan mit dem international berühmten Trabhengst Steinlager

Foto: Janne Andersson

"Wir pflanzen Futterkulturen auf 250 Hektar an, plus 50 Hektar Luzerne (Alfalfa), was 12.000 Ballen pro Jahr ergibt. Wir behalten rund 20% der Ballen für den Eigengebrauch und verkaufen den Rest an unsere Kunden." In den letzten zehn Jahren, in denen Ballensilage auf Alebäcks verwendet wurde, konnte ein Trend von nassem hin zu trockenerem Futter beobachtet werden. "Heute wollen wir und unsere Kunden Futter für die Pferde, das möglichst heuartig ist. Bei der Silageherstellung zielen wir deshalb auf ca. 70% Trockenmasse ab. Es ist eigentlich mehr eine sauerstofffreie Art der Lagerung geworden verglichen mit Silage im ursprünglichen Sinn".

Das Gestüt hat eine Fütterungsmethode mit Silage in Form großer Quaderballen (80 x 90 cm) entwickelt. "Aus der Umwelt- und Kostenperspektive haben Ballen ohne Zweifel bewiesen, dass sie extrem effizient sind, weil sie den Arbeitsaufwand verringern, die Zahl der Transporte und den Kraftstoffverbrauch im Betrieb minimieren und es uns erlauben, mehrmals täglich mehr als 250 Pferde zu füttern".


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