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Von R. Fychan, D.R. Davies und R. Jones
Rhun Fychan und David.R. Davies sind Senior Research Scientists, Nutrition and Microbiology Team, Plants, Animals and Microbial Sciences Department, am Institute of Grassland and Environmental Research (IGER), Aberystwyth, Wales
Raymond Jones war Leader of Livestock Systems and Integrated Land Use beim IGER
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Für die Herstellung von Ballensilage werden in Großbritannien gewöhnlich vier Lagen Silagefolie verwendet. Im folgenden wird auf die Ergebnisse einer umfangreichen Studie eingegangen, die sowohl die physikalischen als auch die chemischen Veränderungen in Ballensilage untersucht, wenn Gras mit unterschiedlichem Trockenmassegehalt und mit verschiedenen Folienlagen gewickelt wird.
Materialien und Methoden
Hybrid-Raygras wurde gemäht und konnte 24, 48 bzw. 72 Stunden welken.
Teile des Erntegutes wurden dann mit vier, sechs oder acht Folienlagen gewickelt, es wurden davon jeweils drei Ballen hergestellt. Alle Behandlungen wurden inokuliert, und alle Ballen wurden vor dem Wickeln mit 750mm breiter Folie gewogen und beprobt. Vor dem Öffnen wurde das Foliensiegel durch Evakuieren jedes Ballens und Messung der Zeit bewertet, die es dauerte, bis das Vakuum von 250Kpa auf 200 Kpa fiel. Anschließend wurden die Ballen geöffnet und gewogen, und sichtbare Schimmelbildung an der Oberfläche wurde bewertet. Von jedem Ballen wurden vier 50mm Silagekerne für die chemische Analyse genommen, und die zurück gewonnene Trockenmasse wurde aus dem Unterschied zwischen der Trockenmasse beim Silieren bzw. beim Öffnen berechnet.
Ergebnisse
Der Trockenmassegehalt des Futters stieg signifikant mit zunehmender Welkzeit. Es wurden keine Unterschiede in Bezug auf wasserlösliche Kohlenhydrate (WSC), Stickstoff oder den Aschegehalt des Futters mit zunehmender Welkzeit festgestellt, allerdings wurde eine Tendenz zur abnehmenden Verdaubarkeit (DOMD) des Futters mit zunehmender Welkzeit beobachtet (P = 0,083).
Das Foliensiegel war bei Ballen, deren Inhalt nur 24 Stunden welken konnte, weniger wirksam, was auf die physikalischen Veränderungen der Form und Struktur der nasseren Ballen zurück zu führen sein kann. Die Erhöhung der Zahl der Folienlagen verbesserte das Foliensiegel. Die Schimmelbildung auf den Ballen war bei einer Welkzeit von 72 Stunden geringer als bei 24 und 48 Stunden. Die Verwendung von sechs Folienlagen reduzierte die Schimmelbildung auf den Ballen wesentlich, verglichen mit vier Lagen. Acht Lagen führten nur zu einer geringfügigen Verbesserungen verglichen mit sechs Lagen. Die zurückgewonnene Trockenmasse stieg mit höherer anfänglicher Trockenmasse und bei einer höheren Anzahl Folienlagen, was auf eine bessere Fermentation hinwies.
Die Silage-TM und der pH-Wert stiegen als Folge einer längeren Welkzeit (P<0,001), während Ammoniak, Laktat und Azetat als Reaktion auf die Welkzeit abnahmen (P<0,001). Die Silage-TM stieg linear mit steigender Zahl Folienlagen (P<0,001). Der Laktat- und Azetatgehalt ging linear mit steigender Zahl Folienlagen zurück (P<0,05) möglicherweise als Folge einer effizienteren und schnelleren Fermentation.
Tabelle 1 - Auswirkung der Anzahl Folienlagen auf Foliensiegel, Schimmelbildung und zurückgewonnene Trockenmasse
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4 Lagen |
6 Lagen |
8 Lagen |
| Foliengewicht (g) |
766 |
1111 |
1461 |
| Lagen |
4.1 |
6.3 |
8.6 |
| Druckabfall (Sek.) |
47 |
76 |
111 |
| Schimmelbedeckung (%) |
0.48 |
0.10 |
0.06 |
| Zurück gewonnene Trockenmasse TM (%) |
89.6 |
91.8 |
92.5 |
Tabelle 2 - Auswirkung der Anzahl Folienlagen auf Silagequalität und Fermentation
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4 Lagen |
6 Lagen |
8 Lagen |
| TM (g/Kg) |
368 |
382 |
384 |
| pH |
4.2 |
4.2 |
4.2 |
| Stickstoff (g/kg TM) |
22 |
22 |
22 |
| Amm-N (g/Kg N) |
40 |
40 |
40 |
| Laktat (g/kg TM) |
23.6 |
22.5 |
21.2 |
| Azetat (g/kg TM) |
7.3 |
6.8 |
6.3 |
| WSC (g/Kg TM) |
132 |
140 |
150 |
Tabelle 3 - Auswirkung der Welkzeit auf Foliensiegel, Schimmelbildung und
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24Std. Welken |
48Std. Welken |
72Std. Welken |
| Druckabfall (Sek.) |
53 |
94 |
87 |
| Schimmelbedeckung (%) |
0.23 |
0.27 |
0.14 |
| Zurück gewonnene Trockenmasse (%) |
87.0 |
92.9 |
94 |
Tabelle 4 - Wirkung der Welkzeit auf Silagequalität und Fermentation
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24Std. Welken |
48Std. Welken |
72Std. Welken |
| TM (g/Kg) |
282 |
380 |
472 |
| pH |
3.9 |
4.2 |
4.5 |
| Stickstoff (g/kg TM) |
23 |
22 |
21 |
| Amm-N (g/Kg N) |
46 |
39 |
35 |
| Laktat (g/kg TM) |
33.5 |
22.2 |
11.4 |
| Azetat (g/kg TM) |
8.9 |
6.4 |
5.1 |
| WSC (g/Kg TM) |
101 |
153 |
169 |
Folgerungen
Die Erhöhung der Anzahl an Folienlagen auf Grassilageballen reduzierte das Eindringen von Luft, TM-Verluste und Schimmelbildung und führte zu einer effizienteren Fermentation. Dies bedeutet, dass mehr Folienlagen auf Silageballen höherwertige Silage als Tierfutter zur Folge haben.
Dank
Diese Arbeit wurde von bpi.agri Films und Dow Europe Gmbh unterstützt.
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