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Rotklee als Silagekultur ist proteinreiches Futter, das mit Grassilage gemischt werden kann, um den Milchertrag und die Futterumwandlungseffizienz zu maximieren und gleichzeitig Einsatzkosten, wie zum Beispiel für Düngemittel und Konzentrate, zu senken. ![]() Was sind also die Hauptvorteile von Rotklee und wie sollte man Rotklee verwenden? Rotkleesilage kann an die verschiedensten Wiederkäuer gefüttert werden, weil das Blähungspotenzial des frischen Erntegutes verloren geht, wenn es siliert wird. Die Mischung von Rotklee mit anderen energiereichen Futtersilagen bringt die Protein- und Energieversorgung in ein Gleichgewicht und maximiert die Nährstoffumwandlung in Fleisch und Milch, d.h. sie gehen nicht in Form von Urin verloren. Jüngste Studien haben überzeugend nachgewiesen, dass Rotklee im Vergleich zu Grassilage allein die Milchproduktion wesentlich steigern kann und dass spezifische Mischungen von Rotklee mit anderen Futtermitteln die Leistung insgesamt verbessern können. In einer vom Institute of Biological, Environmental and Rural Sciences (IBERS) durchgeführten Studie wurden Gras- und Rotkleesilage zu Großballen verarbeitet und als 100 Prozent Gras, 100 Prozent Rotklee und als 50:50 Mischung auf Basis der Trockenmasse an Milchkühe verfüttert. "Die 50:50 Mischung brachte einen Milchertrag, der um 3,7 kg/Tag höher war als Grassilage allein, und eine nur 1kg TM/Kuh/Tag höhere Aufnahme als Gras allein", erklärt Dr. Dave Davies, Silage Researcher bei IBERS.
[German translation of terms in the graphs below: Aufnahme kg TM/Tag Milchertrag kg/Tag 100% Gras 100% Gras 50% Rotklee 50% Rotklee 100% Rotklee 100% Rotklee] "In einer separaten Studie, in der eine 50:50 Mischung von Rotklee- und Grassilage mit 100% Grassilage verglichen wurde, war der Milchertrag von Rotkleesilage wesentlich höher als von Grassilage allein. Die 50:50 Mischung brachte jedoch die ökonomischsten Futterumwandlungsergebnisse, d.h. der Milchertrag ging bei wesentlich geringerer Futteraufnahme nur geringfügig zurück", sagt Dr Davies.
Interessante Ergebnisse lieferte außerdem eine Studie, in der Rotklee- und Maissilage – in Teilen von 40:60 bzw. 25:75 gemischt – mit Grassilage allein verglichen wurde:
Diese Studien belegen, dass es genügend Nachweise gibt, um Landwirte zu ermutigen, sich erneut mit Rotklee als Silagegut zu beschäftigen und es in ihre Futtersysteme aufzunehmen. Alles was das Potential hat Kosten zu senken und die Produktivität zu steigern, wird in landwirtschaftlichen Betrieben gerne willkommen geheißen. – jeder Betrieb heißt alles willkommen, was die Kosten senkt und die Produktivität steigert. < Zurück zum Newsletter Winter 2010 |
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