Der erste Schritt in der Herstellung einer Folie für Ballensilage ist die Produktion eines Polyethylen (PE)-Granulats durch ein Unternehmen wie z. B. Dow. Das Granulat wird zu einer Folie verarbeitet, indem es geschmolzen und in Form einer dünnen Schicht abgekühlt wird. Dies erfolgt unter streng kontrollierten Bedingungen, um eine Folie mit optimalen, gleich bleibenden Eigenschaften herzustellen.

Als Folge der jahrelangen Weiterentwicklung von Anlagen zur Folienherstellung haben Folienproduzenten heute die Möglichkeit, ein-, drei- oder fünflagige Folien sowie Folien mit einer darüber hinaus gehenden Anzahl von Lagen herzustellen. Dies gibt dem Silagemarkt eine größere Vielschichtigkeit und erhöhte Differenzierungsmöglichkeiten. Potenziell können auch spezifische Folienstrukturen entwickelt werden, die besondere Silageanforderungen erfüllen und zudem auf Nischenanwendungen zugeschnitten sind.

Mit der Herstellung maßgeschneiderter Folien und der Weiterentwicklung der Granulat- Additivtechnologie ließen sich spezifische technische Eigenschaften verbessern, die sowohl für die Folie als auch für die einzelnen Folienlagen wichtig sind. Dies könnte zum Beispiel bessere Haftung einer Haftlage sein, um bessere Silierbedingungen herzustellen, oder aber bessere UV-Beständigkeit in besonders heißen Klimazonen.

Die langjährige Erfahrung von Dow auf dem Silagemarkt, die technische Expertise des Unternehmens in Bezug auf Folien, mehrlagige Strukturen und Kombination von Produkten sowie die breite Angebotspalette als Antwort auf spezifische, an einzelne Folienlagen gestellte Anforderungen könnten Ausgangspunkt einer gemeinsamen Erforschung neuer Möglichkeiten für Dow wie für Folienhersteller sein.

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