2006 im Rückblick: Lösungen bieten

Forschung fűr die Zukunft

Dow blickt in Deutschland auf ein Jahr 2006 mit hoher Kapazitätsauslastung, einem freundlichen Geschäftsklima und guten Verkaufszahlen zurück. Der Umsatz lag bei 4,1 Milliarden Euro und die Produktion erreichte den bisher höchsten Stand von 8,6 Millionen Tonnen. Die Investitionen in die deutschen Standorte betrugen 2006 gut 161 Millionen Euro und bewegten sich damit erneut im dreistelligen Millionenbereich. Die Mitarbeiterzahl hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht auf 4.912 verringert. 2006 war auch ein Jahr der Jubiläen. Vor vierzig Jahren begann Dow mit der Produktion in Deutschland – die Anlage zur Herstellung von Dämmplatten der Marke STYROFOAM™ in Rheinmünster nahm 1966 ihren Betrieb auf. Geburtstag feierte auch das Ahlener Werk: 2006 konnte es auf 20 wechselvolle, im Ergebnis aber sehr erfolgreiche Jahre zurückblicken. Und noch eine runde Zahl gab es im vergangenen Jahr zu feiern: Seit fünf Jahren zählen auch die Standorte Wesseling, Ibbenbüren, Hamburg und Speyer zu Dow in Deutschland.

Insgesamt befinden sich die deutschen Standorte mit ihrer Produktpalette auf einem guten Weg. So stellen sie etwa Produkte für die Trinkwasseraufbereitung oder eine verbesserte Energieeffizienz von Gebäuden (siehe auch Nachhaltig bauen) her. Sie stehen damit bereits heute beispielhaft für das Versprechen von Dow, bis 2015 Lösungen für einige der drängendsten Menschheitsprobleme zu entwickeln. Und die Leistung von Dow findet Anerkennung: Die Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH hat Dow für ausgezeichnete Produktqualität und herausragenden Service als besten Lieferanten prämiert.

Und ANGUS Ibbenbüren erarbeitete sich mit einer spektakulären Neuentwicklung für die Kosmetikindustrie, die als einzige bisher den strengeren Reinheitsanforderungen der aktuellen europäischen Kosmetikrichtlinie entspricht und so dem Unternehmen eine Spitzenstellung am Markt verschafft, einen konzerninternen Preis, den Tech Center Award.

Erfolgreich war auch die SAFECHEM Europe GmbH, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Dow. Durch langjährige Erfahrung im Umgang mit Lösemitteln und effektives Management des produktspezifischen Risikos ermöglicht SAFECHEM den nachhaltigen Einsatz dieser Produkte in der hochwertigen industriellen Teilereinigung. 2006 wurde das Geschäftsmodell mit dem hochreinen synthetischen Glycerin OPTIM™ um Lösungen für den Life Science Markt in den Bereichen Pharma, Körperpflege und Nahrungsmittel erweitert. Ein weiteres kundenorientiertes Standbein ist die Tochtergesellschaft Dow AgroSciences GmbH mit Sitz in München.

Dank des Markterfolgs auf vielen Gebieten wurden 2006 in Deutschland erneut Anlagen ausgebaut und Kapazitäten erweitert. Dies gilt insbesondere für den Bereich der Bauchemie. So wird bis Anfang 2008 in Schkopau die Produktionskapazität für wasserlösliche Dispersionspulver verdoppelt. Sie dienen als Additive für Mörtel, Kleber oder Spachtelmassen.

In Stade wurde die Produktion von METHOCEL™ Methylcellulose auf 20.000 Jahrestonnen erhöht. Methylcellulose verbessert zum Beispiel die Verarbeitungseigenschaften von Gipsputzen. Da sie auch zum Verzehr geeignet ist, sorgt sie außerdem für die Stabilität von Lebens- und Arzneimitteln.

Die neueste Entwicklung ist eine spezielle Modifikation, die als Ballaststoff Nahrungsmitteln zugesetzt wird und die Verdauung reguliert. Sie wurde Ende vergangenen Jahres unter dem Markennamen FORTEFIBER™ in der Lebensmittelindustrie eingeführt.

Kapazitätserweiterungen wurden für die Acrylsäureproduktion in Böhlen und die Produktion von Epoxidharzen in Stade gestartet. In einem mehrstufigen Prozess wird dort bis 2009 die Kapazität sowohl für die Vorprodukte als auch für die eigentliche Epoxidproduktion ausgebaut. Epoxidharze werden für Farben und Beschichtungen sowie für hochfeste Verbundkunststoffe, aus denen zum Beispiel Rotorblätter von Windkraftanlagen gefertigt werden, benötigt. Ein Zeichen für das Vertrauen in die deutschen Standorte ist aber auch die Entscheidung für den Aufbau eines neuen Produktions- und Logistikzentrums von Dow Automotive in Schkopau.

Umsatz

Umsatz

    

Mitarbeiter (ohne Auszubildende)

Mitarbeiter (ohne Auszubildende)

Produktionsmenge

Produktionsmenge

Gesamtpersonalkosten

Gesamtpersonalkosten

Lokale Spenden

Lokale Spenden

Investitionen

Investitionen

Umweltschutzinvestitionen

Umweltschutzinvestitionen

Die in diesem Public Report gezeigten Diagramme basieren auf geänderten Berechnungsgrundlagen und sind deshalb mit den Daten in den Vorjahresreports nicht vergleichbar.