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2006 im Rückblick: Verantwortung übernehmen

Anlage zur Herstellung von Polystyrol am Standort Schkopau.

Im Zentrum der Unternehmensphilosophie von Dow steht das menschliche Element. Der Mensch findet sich nicht im Periodensystem der Elemente und ist dennoch der entscheidende Faktor. Denn er kombiniert die chemischen Elemente auf neuartige Weise, damit die vielfälitgen Bedürfnisse der Menschen erfüllt werden können. Sie stehen bei Dow im Mittelpunkt: die Kunden, Nachbarn, besonders aber die Mitarbeiter. Dow will die besten und innovativsten Mitarbeiter gewinnen und halten. Diesem Ziel dienen die Kooperation mit Schulen und Universitäten, anspruchsvolle Weiterbildungsprogramme und die Arbeitsbedingungen, die den Mitarbeitern die optimale Entfaltung ihres Potentials ermöglichen. Die Vielfalt unterschiedlicher Herkunft, Kulturen und Sichtweisen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist für ein internationales Unternehmen wie Dow ein wichtiger Erfolgsfaktor. Dazu gehört ganz besonders auch die Karriereförderung von Frauen im Unternehmen.

In der Capital-Studie zu den besten Arbeitgebern Deutschlands erreichte Dow nicht zuletzt deshalb den 2. Platz unter den Großunternehmen. Dazu beigetragen hat, dass Dow sehr großen Wert auf ein offenes Betriebsklima und einen respektvollen Umgang der Mitarbeiter untereinander legt. Die Verpflichtung zu ethischem Umgang mit anderen Menschen ist ein Kernbestandteil des erst im vergangenen Jahr überarbeiteten Verhaltenskodex (322KB PDF), der für alle Mitarbeiter weltweit gilt. An Vorgesetzte richtet sich die Erwartung, als Vorbild zu wirken. Wenn sie dieser Aufgabe in besonderer Weise gerecht werden, können sie von ihren Mitarbeitern für den „Genesis Award“ – einen konzerninternen Preis für herausragende Mitarbeiterführung – vorgeschlagen werden. Einer von 10 Hauptpreisträgern des Jahres 2006 kam aus dem Rhine Center: Jean-Paul Ostertag, Coach in der Polyethylenfolien-Produktion. Die Förderung der Mitarbeiter erfolgt individuell nach ihren Fähigkeiten – durch regelmäßige Mitarbeitergespräche zur Leistungseinschätzung, Weiterbildungsangebote, eine konzerninterne Jobbörse sowie eine leistungsgerechte Bezahlung. Eine zusätzliche Altersvorsorge gehört ebenso zu den mitarbeiterorientierten Angeboten des Unternehmens wie ein spezielles Gesundheitsprogramm. Neben Vorsorgeuntersuchungen bilden Ernährungsberatung und Angebote für Bewegung und Stressabbau die Bausteine. Darüber hinaus können die Mitarbeiter seit Kurzem eine unabhängige Beratung durch externe Experten in Anspruch nehmen, die Hilfe bei beruflichen und privaten Problemen anbietet.

Eine neue Qualität hat auch die Zusammenarbeit von Dow mit Bildungseinrichtungen, u.a. der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, erreicht. Schüler, Eltern und Lehrer werden umfassend über Ausbildungs- und Karrierechancen bei Dow informiert. Zentrale Bedeutung für Dow besitzt vor allem die Unterstützung von naturwissenschaftlich orientierten Initiativen wie etwa Chemieolympiaden oder „Jugend forscht“, um Interesse an Naturwissenschaften zu wecken und systematisch zu fördern. Und auch in die eigene Ausbildung hat Dow investiert: Für 170.000 Euro wurde zu Trainingszwecken ein neues Prozessleitsystem zur Steuerung einer Pilotanlage im Ausbildungszentrum Schkopau installiert. Knapp 300 junge Menschen absolvieren derzeit an Dows deutschen Standorten eine Ausbildung, weitere 400 nutzen das Ausbildungszentrum Schkopau im Rahmen des Ausbildungsverbunds „Olefinpartner“. Die anspruchsvolle Ausbildung bei Dow ist ein wesentlicher Beitrag zur Zukunft der Standortgemeinden. Die Prosperität dieser Gemeinden, aber auch die Nachhaltigkeit ihrer Entwicklung ist einer der drei Schwerpunkte, an denen Dow in den nächsten zehn Jahren arbeiten will.

Beim Dialog mit den Gemeinden nahm 2006 der „Tag der offenen Tür“ breiten Raum ein. In Böhlen, Leuna, Rheinmünster, Drusenheim und Ibbenbüren öffnete Dow seine Tore, um mit den Nachbarn ins Gespräch zu kommen – insbesondere natürlich über die zahlreichen Maßnahmen zu Umweltschutz und Sicherheit. Denn die Selbstverpflichtung von Dow, zum Wohle der Standortgemeinden beizutragen, schließt ein, Unfälle, Emissionen und Abfälle weiter zu verringern und Produktions- und Transportsicherheit noch weiter zu erhöhen.

Unfallrate

Unfallrate

    

Leckagen und Produktaustritte

Leckagen und Produktaustritte

Prozesssicherheit

Prozesssicherheit

Transportunfälle

Transportunfälle

Mitarbeiter

Mitarbeiter

Mitarbeiter

Mitarbeiter

Mitarbeiter

Die in diesem Public Report gezeigten Diagramme basieren auf geänderten Berechnungsgrundlagen und sind deshalb mit den Daten in den Vorjahresreports nicht vergleichbar.