Dow in Deutschland

Dow Auszubildende im Labor.

Deutschland ist mit einem Umsatz von über vier Milliarden Euro, einem Produktionsvolumen von knapp neun Millionen Tonnen und rund 5.000 Beschäftigten für Dow – nach den USA – der zweitgrößte Absatzmarkt und Produktionsstandort. Zudem dienen die deutschen Standorte auch als strategisches Sprungbrett für die wachsenden Aktivitäten im Norden und Osten Europas. Begonnen hat Dow in Deutschland 1959 mit einem Verkaufsbüro in Frankfurt (Main). Mitte der 60er Jahre entstanden dann in Rheinmünster die ersten Produktionsanlagen – so unter anderem für Isolierplatten der Marke STYROFOAM™. Anfang der 70er Jahre kam das neu errichtete Werk in Stade hinzu. Vor mehr als 20 Jahren übernahm Dow das Werk in Ahlen und baute es zu einem leistungsfähigen Systemhaus für Polyurethane aus. Nach der Wiedervereinigung übernahm Dow veraltete Produktionsanlagen im mitteldeutschen Chemiedreieck um Halle (Saale) und Leipzig. Im größten Privatisierungs- und Restrukturierungsprojekt, das in Deutschland realisiert wurde, modernisierte Dow die Standorte von Grund auf. Heute brauchen sie den globalen Wettbewerb nicht zu scheuen.

Vor gut fünf Jahren schließlich kamen weitere Produktionsstandorte in Wesseling bei Köln, in Ibbenbüren/Westfalen, in Hamburg und Speyer hinzu. In Schwalbach am Taunus sind zentrale Verkaufs- und Servicebereiche angesiedelt. SAFECHEM Europe GmbH, eine Tochtergesellschaft von Dow mit Sitz in Düsseldorf und Paris, bietet europaweit Service und Lösungen für den nachhaltigen und innovativen Einsatz von Chemie. Dow AgroSciences ist mit seiner Verkaufsorganisation in München ansässig und betreibt Produktionsanlagen in Stade und im Rhine Center – dem Standort, in dem die Werke im deutschen Rheinmünster und im französischen Drusenheim grenzüberschreitend zusammengefasst wurden. Ende 2006 hat Dow mit der Bayer AG einen Vertrag über den Kauf der Firma Wolff Walsrode abgeschlossen und sie mittlerweile vollständig übernommen. Bereits heute ist Dow das wichtigste amerikanische Chemieunternehmen und das zwölftgrößte US-amerikanische Unternehmen in Deutschland überhaupt.

Mit dem Ziel, das größte, rentabelste und geachtetste Chemieunternehmen weltweit zu werden, hat sich Dow auf die Reise in die nächste Dekade begeben. Bis zum Jahr 2015 will Dow in Sachen Nachhaltigkeit neue Standards setzen. Dow in Deutschland lag bereits in den vergangenen zehn Jahren beim Energiesparen, bei den Emissionen, bei Umweltschutz, Arbeits- und Produktionssicherheit über dem Durchschnitt aller Standorte von Dow weltweit. Deshalb hat sich Dow in Deutschland zum Ziel gesetzt, auch in der kommenden Dekade überdurchschnittlich zum Erfolg des Unternehmens beizutragen. Bei der Zusammenarbeit mit den Kommunen wurden insbesondere in Mitteldeutschland, aber auch an Standorten wie Stade oder dem Rhine Center bereits in der Vergangenheit beispielhafte Projekte realisiert. Diese Kooperationen werden bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele für 2015 noch einmal eine neue Qualität erhalten.