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Dow in Mitteldeutschland

Die mitteldeutschen Dow-Standorte befinden sich in einer traditionellen Chemieregion. Das Chemiedreieck bezieht seinen Namen von drei großen Chemiestandorten in Sachsen-Anhalt: Schkopau, Leuna und Bitterfeld-Wolfen. Die früheren volkseigenen Kombinate wurden nach der Wiedervereinigung Deutschlands privatisiert. Große Investoren kamen nach Mitteldeutschland. Das Engagement von Dow in Sachsen und Sachsen-Anhalt ging mit einer aufwändigen Modernisierung der fünf Standorte einher, mit der die Voraussetzung für die Wettbewerbfähigkeit des Unternehmens geschaffen wurde.

  • In Schkopau befindet sich der größte Standort von Dow in Mitteldeutschland. Hier wurde Geschichte geschrieben, als 1937 die Produktion von synthetischem Kautschuk anlief. Heute werden in Schkopau Kunststoffe wie Polyethylen, PET, Polystyrol, Polypropylen und Kautschuk hergestellt.
  • Der Standort Böhlen wurde 1921 gegründet. Mitte der 30er Jahre begann die Produktion von Kraftstoffen auf Kohlebasis. Heute werden hier Ethylen, Propylen und Butadien erzeugt und nach Leuna und Schkopau zur Weiterverarbeitung transportiert.
  • Am Standort Leuna wird Polyethylen hergestellt. Dieses Werk ist der kleinste Produktionsstandort und stellt nur einen kleinen Teil des Chemiekomplexes Leuna dar.
  • In Teutschenthal werden unterirdische Salzstöcke ausgesolt und die Salzlösung zur Chlorproduktion nach Schkopau gepumpt. Diese werden gleichzeitig als Speicher für Kohlenwasserstoffe verwendet.
  • Vom neu gebauten Terminal im Hochseehafen Rostock wird Naphtha (Rohbenzin), der wichtigste Rohstoff für Dow in Mitteldeutschland, über eine 430 Kilometer lange Pipeline nach Böhlen transportiert.

Rund 2.300 Mitarbeiter betreiben kontinuierlich die Produktionsanlagen und entwickeln neue Produkte und Verfahren. Modernste Technologien gewährleisten höchste Sicherheitsstandards und umweltfreundliche Produktion. In der Region Halle/Leipzig ist Dow eines der größten Unternehmen und zugleich größter Kunststoffhersteller in den neuen Bundesländern.

Der ValuePark® wurde 1998 eröffnet und bietet Kunststoffverarbeitern und Dienstleistern die Möglichkeit, von der modernen Infrastruktur des Standortes zu profitieren. In unmittelbarer Nähe zu den Produktionsanlagen von Dow ist verlässliche Rohstoffversorgung garantiert. Bisher haben 13 nationale und internationale Unternehmen im ValuePark rund 300 Millionen Euro investiert und über 600 Arbeitsplätze geschaffen.


ValuePark ist eine Marke der Dow Olefinverbund GmbH.