Meilensteine Dow in Deutschland
Über vier Milliarden Euro Umsatz, knapp neun Millionen Tonnen Produktionsvolumen und mehr als 5.400 Mitarbeiter: Deutschland ist heute der zweitgrößte Absatzmarkt und Produktionsstandort von Dow nach den USA und gleichzeitig Sprungbrett für die weitere Expansion nach Nord- und Osteuropa. Die Basis für diese Entwicklung wurde mit dem Markteintritt 1960 gelegt. Weitere Informationen zu den Highlights aus 50 Jahren Dow in Deutschland können Sie auch in der Festschrift zum Jubiläum nachlesen.
| 1960: | Erster Standort in Deutschland: In Frankfurt am Main wird ein Verkaufsbüro eröffnet. |
| 1965: | Die erste Produktionsstätte: In Greffern/Baden-Württemberg beginnen die Bauarbeiten für ein Chemiewerk am Rhein (heute: Standort Rheinmünster). |
| 1967: | Offizielle Einweihung des Werks Rheinmünster. |
| 1969: | Dow fasst im Norden Fuß: Spatenstich für das Werk Stade. |
| 1973: | Offizielle Einweihung des Werks Stade. |
| 1975: | Dow startet die Berufsausbildung in Deutschland und begrüßt die ersten Azubis im Werk Stade. |
| 1986: | Erste Akquisitionen: Dow übernimmt das Polyurethan-Systemhaus in Ahlen sowie die Pflanzenschutzaktivitäten der Wacker Chemie in München. (Später zu Dow AgroSciences umbenannt). |
| 1991: | Ein Meilenstein für mehr Dialog: In Rheinmünster wird die erste Kontaktgruppe "Bürger-Dow" in Europa gegründet. |
| 1992: | Geschlossene Produktkreisläufe: Gründung der SAFECHEM in Voerde am Niederrhein. |
| 1993: | Gelebtes Europa: Die Werke Rheinmünster und Drusenheim in Frankreich werden zum grenzübergreifenden Standort "Rhine Center". |
| 1995: | Schwalbach im Taunus wird Sitz der Geschäftsleitung von Dow in Deutschland; Engagement in Mitteldeutschland: Dow übernimmt die wirtschaftliche Verantwortung für die Buna Sow Leuna Olefinverbund (BSL) mit den Standorten Schkopau, Leuna und Böhlen. Es beginnt das größte Restrukturierungsprogramm in der Geschichte der Chemischen Industrie. |
| 1998: | Eröffnung des Dow ValuePark® in Schkopau: Kunststoffverarbeiter und Logistikdienstleister siedeln sich in unmittelbarer Nähe zu den Dow-Produktionsanlagen an. |
| 1999: | Übernahme der ANGUS Chemie GmbH - einem führenden Hersteller von Spezialchemikalien mit einem Werk in Ibbenbühren. |
| 2001: | Akquisition der Firma Haltermann mit Standorten in Hamburg und Speyer; Übernahme einer Produktionsanlage für Polypropylen in Wesseling bei Köln. |
| 2007: | Ausbau des Spezialitätengeschäfts: Übernahme der Wolff Walsrode AG mit Standorten in Bomlitz und Bitterfeld und Gründung von Dow Wolff Cellulosics, dem größten Hersteller wasserlöslicher Polymere. |
| 2008: | Übernahme der UPPC in Baltringen, einem Spezialisten für Epoxidharzsysteme; Dow AgroSciences kauft die Südwestsaat GbR mit Sitz in Rastatt/Baden- Württemberg. |
| 2009: | Umsetzung der Transformationsstrategie: Dow übernimmt den US-Chemiekonzern Rohm and Haas. |
| 2010: | Dow feiert sein 50-jähriges Bestehen in Deutschland; Das Unternehmen verkauft sein Polystyrolgeschäft unter dem neuen Namen STYRON an den Finanzinvestor Bain Capital Partners. |
| 2011: |
Dow verkauft das deutschen Standorte von Dow Haltermann sowie das globale Polypropylengeschäft. Der Niedersächsische Ministerpräsident David McAllister legt den Grundstein für das neue Gas- und Dampfkraftwerk in Stade. |

