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Produktion und Forschung im Überblick

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Ausgangspunkt der Produktionskette ist das Herzstück des Werkes in Böhlen: der Cracker. Hier entstehen aus Rohbenzin (Naphtha) die chemischen Grundstoffe Ethylen und Propylen sowie weitere Zwischenprodukte. Außerdem werden in Böhlen Anilin, Acrylate, Aromaten, Butadien, Styrol und Kohlenwasserstoffharze hergestellt - Ausgangsprodukte für Kunststoffe, Farben, Klebstoffe und Kosmetika.

Der überwiegende Teil dieser Basisprodukte wird innerhalb des Olefinverbundes weiterverarbeitet. Mit der Emulsionspolymerisation aus Butadien und Styrol setzt das Werk Schkopau die lange Tradition der Kautschuksynthese fort. Die Gewinnung und Weiterverarbeitung von Chlor ist ein weiteres bedeutendes Standbein des Standortes. Für das größte Produktionsvolumen aber sorgen die Polymerisationsanlagen in Schkopau und Leuna: Ethylen ist die Basis für Polyethylen und PET, aus Propylen wird Polypropylen, und aus Styrol wird Polystyrol hergestellt. Diese Kunststoffe, die als Granulat die Anlagen verlassen, werden im Werk selbst, im ValuePark® sowie an Orten in der ganzen Welt zu unentbehrlichen Alltagsgegenständen verarbeitet: so z.B. zu Autoreifen, Getränkeflaschen, Dämmstoffen, Folien oder Rohrsystemen.

Wissenschaftliche Forschung und Kunststoffproduktion haben eine lange Tradition in Mitteldeutschland. Nicht zuletzt deshalb sind unsere Forschungsbereiche auf den Gebieten Synthesekautschuk und PET die Kompetenzzentren im Dow-Verbund. Dabei spielt die enge Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen in der Region, u. a. in der "Fördergemeinschaft für Polymerentwicklung und Kunststofftechnik in Mitteldeutschland e.V.", eine herausragende Rolle. Das Fraunhofer-Pilotanlagenzentrum  für Polymersynthese und -verarbeitung im ValuePark wird die Innovationslandschaft Mitteldeutschland zusätzlich beflügeln.

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