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Werk Ahlen feierte zwanzigjährigen Geburtstag

Zu einem Festakt empfingen Werkleiter Hubertus Gentes, Systemhausdirektor Dr. W. Alexander Strietholt und Gerrit Lieske, Leiter Arbeits-, Umwelt- und Werkschutz, Repräsentanten der Ahlener Behörden und befreundeter Unternehmen. Hubertus Gentes präsentierte den Gästen Wissenswertes zu Dow allgemein und den deutschen Standorten im Besonderen. Dabei betonte er besonders die Werte von Dow im Hinblick auf sichere Produktion, Umweltschutz und menschlichen Umgang miteinander.

Darüber hinaus schilderte er die wechselvolle Geschichte des Werkes von der Gründung 1962 über die Übernahme durch Dow im Jahr 1986 bis zur Gegenwart. Bis 1993, so berichtete Gentes, habe man in der Phase “eines Überlebenskampfes unter extremem Druck” arbeiten müssen. “Doch jetzt befinden wir uns in einer Aufbruchphase.” Diese Feststellung konnte er durch eindrucksvolle Zahlen untermauern. Wurden 1986 erst rund 10.000 Tonnen produziert, waren es 2006 bereits rund 100.000 Tonnen - und seit 2001 weisen die Verkaufszahlen steil nach oben.

Im Namen der Behörden gratulierte Bürgermeister Benedikt Ruhmöller zum runden Jahrestag: “Als Bürgermeister bin ich froh, dieses Unternehmen hier zu wissen und wünsche ihm viele weitere gute Jahre.” Gino Biggi, Operations Director PU Systems global betonte in seinem Grußwort, dass sich der Standort noch vor zehn Jahren in einer “kritischen Situation” befunden habe, doch heute sei Ahlen das “produktivste Systemhaus im Dow Verbund.” Dow setze weiter auf diesen Standort.

Anlässlich des Jubiläums konnten die Gäste auch verschiedene Anwendungsbeispiele von Polyurethan bestaunen – von der Polsterung eines hochwertigen Bürosessels über Schuhsohlen eines bekannten internationalen Schuhherstellers bis zur Verpackung von Schokoriegeln. Besonders angetan hatte es den Teilnehmern der Jubiläumsfeier allerdings ein schwarzer Maserati Quattroporte, in dem nicht weniger als 38 Teile mit einem Gesamtgewicht von 30 Kilogramm aus Polyurethan-Formulierungen von Dow Ahlen stammten.

Abgerundet wurde der Festakt schließlich durch die Übergabe eines Schecks über 10.000 Euro an Vertreter des Hauses Klärwerk in Ahlen. In dieser Einrichtung der Diakonie werden Kinder aus sozial benachteiligten Familien betreut. Der Scheck ist auch ein Zeichen dafür, dass sich das Werk noch stärker als Bestandteil Ahlens verstehen möchte.