Schkopau, Deutschland - 26 März 2009
Im Werk Schkopau der Dow Olefinverbund GmbH wurde heute eine neue Anlage zur Herstellung des Synthesekautschuks SSBR (Solution Styrene Butadiene Rubber) offiziell in Betrieb genommen. Zukünftig werden hier jährlich bis zu 60.000 Tonnen SSBR-Kautschuk produziert – ein Grundstoff für die Herstellung von umweltschonenden Hochleistungsreifen und technischen Gummiartikeln. Mit der neuen Anlage sind im letzten Jahr 18 neue Arbeitsplätze bei Dow in Schkopau entstanden. Hinzu kommt eine vergleichbar hohe Zahl an neuen Arbeitsplätzen bei Dienstleistern und Partnerunternehmen. An der Inbetriebnahme nahmen – neben zahlreichen Mitarbeitern – auch Mike Gambrell, Executive Vice President Dow Chemical sowie Vertreter der Japanese Synthetic Rubber Corporation (JSR) teil. Für die neue Anlage besteht eine Kapazitätsnutzungsvereinbarung mit JSR. Dow ist Eigentümer und Betreiber der Anlage.
“Im Dezember 2007 haben wir an dieser Stelle den Grundstein für die neue Anlage gelegt. Wir sind sehr stolz, dass wir sie nun gemeinsam mit unseren Partnern und den Mitarbeitern – nach nur 14 Monaten Bauzeit und 560.000 Arbeitsstunden ohne Unfälle – offiziell in Betrieb nehmen konnten”, sagte Ralf Irmert, Global Business Director Synthetic Rubber mit Dank an die Mitarbeiter, das Projektteam und die Zulieferunternehmen. “Die neue Anlage ist der nächste Schritt zur Stärkung unserer führenden Position bei den fortschrittlichsten Kautschukprodukten”, fügte er hinzu.
Die neuartigen SSBR-Kautschuke entstehen durch Lösungspolymerisation aus Butadien und Styrol und verbessern in der Reifenanwendung Eigenschaften wie Rollwiderstand, Griffigkeit und Haltbarkeit. Das wichtigste Anwendungsgebiet für diese Materialien sind die Laufflächen für Hochleistungsreifen. An diese modernen und umweltschonenden Reifen werden besonders hohe Anforderungen gestellt: sie sollen maximale Sicherheit, geringeren Verschleiß und einen geringeren Rollwiderstand bieten. Eine Verringerung des Rollwiderstandes führt zur direkten Senkung des Kraftstoffverbrauchs und damit auch der CO2 -Emission. Zudem wird durch den geringeren Reifenabrieb die Umweltbelastung durch Reifenpartikel vermindert.
For Editorial Information:
Astrid Molder
The Dow Chemical Company
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