Dow stellt 130 Ingenieure in Deutschland ein
Auswahl der besten Absolventen beim European Career Event in Schkopau

Schkopau - 12 April 2007

Dow will in Deutschland bis Ende des Jahres 130 Ingenieure einstellen. Auf Basis eines mehrstufigen Auswahlverfahrens sollen dafür die besten Absolventen aus ganz Europa gewonnen werden. Die letzte Runde dieses Verfahrens findet am 12. und 13. April beim “European Career Event” in Schkopau statt.

48 besonders aussichtsreiche Kandidaten aus 13 Nationen haben anderthalb Tage lang die Chance, Dow genauer kennenzulernen. Außerdem können sie sich in Bewerbungsgesprächen und Gruppenarbeiten für die offenen Positionen empfehlen. “Mit dieser Veranstaltung wollen wir die Gelegenheit nutzen, auf einen Schlag eine ganze Reihe der offenen Stellen zu besetzen. Unmittelbar nach der Veranstaltung werden wir den geeigneten Kandidaten einen Arbeitsvertrag anbieten”, erklärt Piotr Drzewicz, Personalplaner in Schkopau.

Ziel ist es, junge Fachkräfte aus ganz Europa zu berücksichtigen. Denn für Dow als globales Unternehmen sind die verschiedenen Perspektiven und Erfahrungen, die Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Ländern mitbringen, ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Wichtig ist den Personalplanern bei Dow aber auch, eine gute Mischung von Frauen und Männern einzustellen. Dass junge Ingenieurinnen ein Drittel des aktuellen Bewerberfeldes stellen, ist dafür eine gute Voraussetzung.

Eine davon ist Giorgia Ferrari. Gemeinsam mit den übrigen angehenden Ingenieuren aus der ganzen Welt lässt sie sich am Donnerstagvormittag in Schkopau von Dow-Mitarbeitern die verschiedenen Produktions- und Arbeitsbereiche erklären. Die 25-jährige Mailänderin studiert an der renommierten technischen Hochschule Politechnico di Milano Chemieingenieurwesen. “Meine Abschlussarbeit schreibe ich gerade bei einem großen italienischen Energieversorger”, erzählt sie. “Dort würde ich auch eine Stelle bekommen, aber die Chance, bei einem internationalen Unternehmen zu arbeiten, reizt mich natürlich noch mehr.” Und warum gerade bei Dow? “Ich kenne dieses Unternehmen schon seit einigen Jahren recht gut, weil Dow-Mitarbeiter bei uns an der Uni immer wieder Vorträge halten. Und was die über die Arbeitsmöglichkeiten erzählt haben, hat mir einfach gefallen.”

Michael Domke, 24, kommt aus Duisburg. Im Gegensatz zu Giorgia Ferrari kannte er Dow noch nicht, als ihn sein Professor auf das European Career Event in Schkopau aufmerksam machte. “Ich habe mich dann beworben und nach dem englischen Telefoninterview bin ich eingeladen worden”, sagt Domke. Auch ihm gefällt es hier. “Ich bin echt überrascht, wie freundlich hier alle sind. Gestern Abend beim Begrüßungsempfang waren viele wichtige Führungskräfte da und die haben sich alle ganz locker mit uns unterhalten. Das kenne ich aus anderen Unternehmen dieser Größe so nicht.”

Wenn alles gut läuft, dann haben Giorgia und Michael schon bald ihren Arbeitsvertrag mit Dow in der Tasche.

Prozessingenieurin Asuncion Medrano erläutert Michael Domke und Giorgia Ferrari (v.r.n.l.) die Aufgaben der Verfahrensingenieure bei Dow


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Dow Olefinverbund GmbH