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Dow nimmt Pipeline von Stade nach Teutschenthal in BetriebStade, Germany - 22. Oktober 2003 In Stade ist heute die neue Ethylen-Pipeline der Buna Sow Leuna Olefinverbund GmbH, ein Tochterunternehmen des US-Chemieunternehmens The Dow Chemical Company, von Manfred Maas, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium des Landes Sachsen-Anhalt, im Beisein des niedersächsischen Wirtschaftsministers Walter Hirche und Gunter Armonat, Landrat des Landkreises Stade, symbolisch in Betrieb genommen worden. Die neue 390 km langen Pipeline versorgt künftig das mitteldeutsche Dow Tochterunternehmen mit dem petrochemischen Grundstoff Ethylen. Mit der Inbetriebnahme der Dow Pipeline wird nicht nur die chemische Rohstoffversorgung gesichert, sondern auch eine Investition in den deutschen Wirtschaftsstandort getätigt. Sichere Transportwege für chemische Grundstoffe sind einer der Ausgangspunkte für das weitere Wachstum in den Regionen und die Festigung der wirtschaftlichen Entwicklung. „Mit der neuen Pipeline erlangt der mitteldeutsche Standort mehr Flexibilität in der Bereitstellung von Ethylen für die Kunststoffproduktion. Dies ist die Basis für die effizientere Auslastung der vorhandenen Anlagen und eine wesentliche Voraussetzung für ein weiteres Wachstum der Kunststoffproduktion, insbesondere für den Markt im östlichen Beitrittsgebiet der EU“, unterstrich Dr. Christoph Mühlhaus, Geschäftsführer der Buna Sow Leuna Olefinverbund GmbH. Der Transport von Dow Chemierohstoffen per Pipeline ist seit Jahrzehnten erprobt und sicher. Der Streckenverlauf der Pipeline minimiert zudem die Belastungen für Mensch und Umwelt weitgehend. Die Pipeline wurde nach dem neuesten Stand der Technik und den strengen Sicherheitsbestimmungen der Dow gebaut. Ethylen ist ein chemisch reines Gas, das nach Stade mit dem Schiff geliefert und per Pipeline zum Sol- und Speicherfeld Teutschenthal weiter geleitet wird. Von dort erfolgt über Pipelines die Versorgung der Kunststoffanlagen in Schkopau. Vom Autoreifen, Bauteilen für die Kommunikations- und Elektrotechnik, Bau- und Verpackungsmaterialien bis zu Babywindeln erstreckt sich der Einsatz der Kunststoffe, die zumeist ihren Ausgangspunkt im petrochemischen Ethylen haben. Mit dem Bau der Pipeline wurde im Juni 2002 begonnen. Die größte technische Herausforderung war die Unterquerung des Elbe Seiten Kanals, bei der ein 800 m langer Rohrstrang unter dem Flussbett verlegt wurde. Zum Projekt gehört ein landespflegerischer Begleitplan. Er stellt sicher, dass nach dem Bau der Trassenkorridor durch Wiederbepflanzung und andere Maßnahmen ökologisch revitalisiert wird. Die neue Pipeline gehört zu einem Netz von insgesamt sieben Pipelines, die den stoffwirtschaftlichen Verbund der mitteldeutschen Werke untereinander und mit den Pipelineverbindungen nach Rostock und Stade die wettbewerbsfähige Versorgung mit Rohstoffen ermöglicht. Insgesamt betreut das Pipeline-Team von Dow in Deutschland ein Pipeline-Netz mit einer Gesamtlänge von 980 Kilometern – bis heute störungsfrei und ohne Leckagen. Kontakt: |
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